Hamburger Anzeiger - Lausanner Triathlon nach Großbrand in Ecublens abgesagt

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Lausanner Triathlon nach Großbrand in Ecublens abgesagt
Lausanner Triathlon nach Großbrand in Ecublens abgesagt

Lausanner Triathlon nach Großbrand in Ecublens abgesagt

Die für Samstag geplanten Triathlon-Wettkämpfe in Lausanne sind wegen des Brandes in einer Recyclinganlage in Ecublens abgesagt worden.

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Die für Samstag geplanten Triathlon-Wettkämpfe in Lausanne sind nach einem Großbrand in einer Recyclinganlage in Ecublens im Kanton Waadt abgesagt worden. Die Organisatoren trafen die Entscheidung in Abstimmung mit den Behörden und verwiesen auf den Schutz von Teilnehmern und Öffentlichkeit.

Wegen der geltenden Gesundheitsempfehlungen sollten körperliche Anstrengungen im Freien vermieden werden. Zudem wollten die Verantwortlichen verhindern, dass mehrere Tausend Menschen in die Region Lausanne kommen und dadurch die Rettungsdienste zusätzlich beansprucht werden.

Der Kantonsarzt hatte die Bevölkerung im Großraum Lausanne aufgefordert, unnötige Wege und sportliche Aktivitäten im Freien zu vermeiden. Wer sich draußen aufhält, sollte eine FFP2-Maske tragen. Bis Samstagmittag waren dem Arzt keine gesundheitlichen Beschwerden gemeldet worden.

Das Feuer war am Freitag kurz vor 19 Uhr in einem Lager des Unternehmens Thévenaz-Leduc ausgebrochen. Trotz eines raschen Feuerwehreinsatzes breitete sich der Brand stark aus und verursachte eine erhebliche Rauchentwicklung. Am Samstagmorgen waren die Löscharbeiten noch im Gang. Nach Einschätzung der Einsatzleitung sollte es noch mehrere Stunden dauern, bis das Feuer vollständig gelöscht ist.

Der Autobahnabschnitt zwischen Ecublens und Morges-Ouest blieb gesperrt. Vor einer Freigabe muss ein Statiker ausschließen, dass Einsturzgefahr für die Fahrbahn besteht. Der kantonale Brandschutzinspektor Florian Cuche erklärte, außerdem müsse noch eine Schweißnaht hergestellt werden. Danach könne die Feuerwehr in größerem Umfang im Inneren des Lagers arbeiten.

Cuche beschrieb den Brand als heftig, komplex und schwer zugänglich. Das Feuer erfasste Abfälle, entgiftete Fahrzeuge, Metall, Kunststoffe und Schaumstoffe. Die genaue Ursache und die Umstände waren zunächst unbekannt, sagte David Guisolan von der Kantonspolizei. Wahrscheinlich sei das Feuer durch ein Autowrack angefacht worden.

Bei Bränden auf vergleichbaren Anlagen fällt der Verdacht laut Cuche häufig auf Lithiumbatterien. Recyclingstandorte dieser Art gelten als besonders brandgefährdet. Auf dem Gelände von Thévenaz-Leduc hatte es bereits vor zwölf Jahren gebrannt.

R.Weber--HHA