Medien: BVB steigt aus El-Mala-Poker aus
Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund ist offenbar aus dem Poker um Jungstar Said El Mala ausgestiegen. Das berichten Sky und Bild am Freitag. Nachdem der 1. FC Köln ein weiteres Angebot für den 19-Jährigen abgelehnt habe, sollen die Bosse des BVB den Rückzug aus den Verhandlungen "einstimmig" beschlossen haben.
Der Transferpoker zwischen Dortmund und Köln zog sich seit Wochen. Der BVB scheiterte laut Medienberichten bereits mit mehreren Angeboten, die Rheinländer beharren demnach auf ihrer Ablöseforderung von 50 Millionen Euro.
Erst im Juli 2025 hatte El Mala seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2030 verlängert – ohne Ausstiegsklausel. Der Flügelspieler überzeugte in Köln auf Anhieb. In seiner Premierensaison in der Bundesliga gelangen dem 19-Jährigen 13 Treffer und fünf Vorlagen. Den Sprung in den deutschen WM-Kader verpasste er nur knapp.
"Said hat einen langfristigen Vertrag und wir haben keinen Grund, den Spieler abzugeben", sagte FC-Geschäftsführer Thomas Kessler zuletzt, doch: "Wir haben auch gesagt: Wenn etwas kommt, das für den 1. FC Köln in der Größenordnung ist, dass wir uns unterhalten wollen, werden wir das auch tun."
H.Rathmann--HHA