Siegesserie der Magic vorbei: "Einen Schritt zu langsam"
An einem Abend ohne Rhythmus trafen Tristan da Silva und Moritz Wagner wenig bis nichts, der Lauf der Orlando Magic ist vorbei. Nach sieben Siegen in Serie musste sich das Basketballteam aus Florida in der Profiliga NBA bei den Atlanta Hawks mit 112:124 geschlagen geben und hat nun auch noch eine ganz schwierige Aufgabe zu lösen.
Einen Tag vor dem Heimspiel gegen Champion Oklahoma City Thunder wollten die Würfe bei den Gästen aus Orlando einfach nicht fallen. Da Silva traf zwei von acht Versuchen aus dem Feld, Wagner drei von neun. Die beiden deutschen Nationalspieler kamen auf jeweils sieben Punkte. Noch schlechter war die Quote bei Paolo Banchero (3 von 13), zusammen mit Desmond Bane (beide 18 Punkte) war der Starspieler aber dennoch Topscorer der Magic. Atlanta feierte derweil seinen zehnten Sieg in Folge.
"Wir waren in allen kleinen Dingen und Details des Spiels einen Schritt zu langsam", sagte Trainer Jamahl Mosley. Mit 38 Siegen und 29 Niederlagen ist Orlando als Fünfter im Osten weiter auf Playoff-Kurs, doch gleich vier Teams lauern dicht dahinter. Die Toronto Raptors (38:29), die Miami Heat (38:30), die Hawks und die Philadelphia 76ers (beide 37:31).
Die San Antonio Spurs um Victor Wembanyama (21 Punkte) gewannen 119:115 bei den Los Angeles Clippers und holten erstmals seit der Saison 2016/17 wieder 50 Saisonsiege. Beim 125:117 seiner Golden State Warriors bei den Washington Wizards feierte Steve Kerr im 943. Spiel den 600. Hauptrundensieg als Trainer. Nur drei Headcoaches erreichten diese Marke schneller: Phil Jackson (805 Spiele), Pat Riley (832) und Gregg Popovich (887).
L.Keller--HHA