Acht Verletzte und Millionenschaden nach Kollision zweier Züge in Bayreuth
Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Züge am Bayreuther Hauptbahnhof sind am Mittwochabend acht Menschen verletzt worden. Eine Person erlitt schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen, wie die Bundespolizei am Donnerstag im bayerischen Selb mitteilte. Vier Menschen wurden mittelschwer, drei leicht verletzt. Die Züge wurden jeweils stark beschädigt, es entstand ein Schaden von insgesamt 3,4 Millionen Euro. Die Bundespolizei sprach von einem Totalschaden.
Bei dem einen Zug handelte es sich um eine Bahn, die aus Bad Steben in Richtung Bayreuth unterwegs war. Sie war mit einem Triebfahrzeugführer und 13 Reisenden besetzt. Bei dem anderen Zug handelte es sich laut Bundespolizei um eine leere Bahn auf Rangierfahrt.
Die schwer und mittelschwer verletzten Menschen wurde in das Klinikum Bayreuth gebracht. Die leicht oder gar nicht Verletzten wurden rund eineinhalb Stunden nach dem Unfall aus den Zügen gebracht.
Der gesamte Bahnverkehr am Hauptbahnhof Bayreuth war bis in die frühen Morgenstunden Uhr gesperrt, es wurde Schienenersatzverkehr eingerichtet. Angaben zur Unfallursache könnten noch nicht gemacht werden, hieß es von der Bundespolizei.
Th.Frei--HHA