Letzte Nachrichten
Schwesig: Unterstützung von Nord Stream 2 und Stiftung aus heutiger Sicht Fehler
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) lehnt trotz anhaltender Kritik an ihrem Russland-Engagement einen Rücktritt weiter ab. "Mit dem Wissen von heute" sei die Unterstützung der Gaspipeline Nord Stream 2 und der damit verbundenen Stiftung ein "Fehler" gewesen, sagte sie den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Samstag. "Aber das ist die Beurteilung von heute."
Kubicki attackiert SPD wegen Zögerlichkeit gegenüber der Ukraine
FDP-Vize Wolfgang Kubicki hat die SPD wegen deren Haltung in Bezug auf den Krieg in der Ukraine scharf kritisiert. "Das Bild, das viele Vertreter der größten Regierungspartei gerade vor den Augen der Weltöffentlichkeit abgeben, ist keines, das uns als Koalitionspartner zufriedenstellen kann", sagte er am Samstag in seiner Eröffnungsrede auf dem FDP-Parteitag in Berlin.
Formel 3: Ersatzmann Schumacher auf Rang 18 im Sprint
David Schumacher hat sich bei seinem kurzfristigen Comeback in der Formel 3 achtbar geschlagen. Der 20-Jährige, der für den Briten Ayrton Simmons beim Charouz-Team eingesprungen ist, belegte im Sprintrennen in Imola den 18. Platz. Dabei kämpfte sich Schumacher in einem turbulenten Rennen von Startplatz 29 weit nach vorne. Den Sieg sicherte sich der Argentinier Franco Colapinto (Van Amersfoort Racing).
FDP startet Bundesparteitag
Die FDP hat am Samstagvormittag ihren zweitägigen Parteitag begonnen. In seiner Begrüßung freute sich Parteivize Wolfgang Kubicki darüber, "so viele Kämpfer für die Freiheit auf einem Haufen mal wieder live zu sehen". Erster großer Programmpunkt soll gegen Mittag die Rede des Bundesvorsitzenden Christian Lindner sein. Der Bundesfinanzminister kann allerdings nur virtuell teilnehmen, weil er mit dem Coronavirus infiziert ist. Er hält sich nach Gesprächen im Rahmen der Frühjahrestagungen von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in Washington auf.
Presse: Industrie beantragt Ausfuhr von 100 Marder-Schützenpanzern an Ukraine
Eine Tochter des Rüstungskonzerns Rheinmetall hat bei der Bundesregierung nach einem Pressebericht die Lieferung von 100 Marder-Schützenpanzern an die Ukraine beantragt. Ein formale Bitte um die Genehmigung der Ausfuhr sei beim Bundeswirtschaftsministerium eingegangen, berichtete die "Welt am Sonntag". Sie sei umgehend an den Bundessicherheitsrat weitergeleitet worden.
IG Bau fordert Mehrwertsteuersenkung bei Kosten von Sozialwohnungen
Die IG Bau fordert eine deutliche Steuersenkung auf die Baukosten von Sozialwohnungen. Der Mehrwertsteuersatz müsse "schnellstmöglich auf sieben Prozent gesenkt" werden, forderte der Gewerkschaftsvorsitzende Robert Feiger in den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. Sobald dies EU-weit möglich sei, müsse in einem zweiten Schritt eine Senkung auf null Prozent folgen.
Wissing begrüßt EU-Einigung auf strengere Regeln für Internet-Wirtschaft
Bundesdigitalminister Volker Wissing (FDP) hat die EU-Einigung auf strengere Regeln für Internetkonzerne begrüßt. Die Übereinkunft sei "ein Meilenstein für die Bürgerinnen und Bürger Europas", erklärte Wissing am Samstag. Das Gesetz für digitale Dienste schaffe "mehr Sicherheit im digitalen Raum", stärke die Nutzerrechte und setze "klare und internationale Standards für die Regulierung von Online-Plattformen".
Draisaitl in den Play-offs - Stützle der entscheidende Mann
Der deutsche Eishockeystar Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers die Qualifikation für die Play-offs in der nordamerikanischen Profiliga NHL perfekt gemacht. Die Kanadier setzten sich mit 6:3 gegen den Titelfavoriten und West-Spitzenreiter Colorado Avalanche um den deutschen Angreifer Nico Sturm durch.
Erster Play-off-Sieg für Hawks nach Bombenalarm
Ein Bombenalarm hat vor dem Achtelfinalspiel der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA zwischen den Atlanta Hawks und Miami Heat den Spielbeginn verzögert. Wegen eines verdächtigen Pakets außerhalb der Halle sperrten die Sicherheitsbehörden vorübergehend den Zugang zur Arena. Nach der ergebnislosen Überprüfung des Fundstücks auf Sprengstoffe wurde der Eintritt wieder erlaubt.
Hitzfeld: Kritik an Nagelsmann "fehl am Platz"
Trainer-Ikone Ottmar Hitzfeld hat Julian Nagelsmann verteidigt. Die Kritik am jungen Coach von Bayern München sei "fehl am Platz. Man kann nicht alle Spiele gewinnen. Er macht aus meiner Sicht einen tollen Job und hat eine tolle Persönlichkeit. Er ist der richtige Trainer für diese Mannschaft", sagte Hitzfeld (73) bei Sky.
Gündogan: "BVB fehlt eine mutigere Selbsteinschätzung"
Nationalspieler Ilkay Gündogan fordert von seinem Ex-Klub Borussia Dortmund mehr Selbstbewusstsein, um den Rivalen FC Bayern vom Bundesliga-Thron zu stoßen. "In meinen Augen fehlt dem BVB eine mutigere Selbsteinschätzung", sagte der Mittelfeldstar von Manchester City vor dem Gipfeltreffen zwischen den Münchnern und dem BVB am Samstag (18.30 Uhr/Sky) bei Sport1.
Mick Schumacher sieht sich "überhaupt nicht als Star"
Mick Schumacher ist der Sohn eines siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters, er fährt selbst in der Motorsport-Königsklasse, hat in den Sozialen Netzwerken mehr als vier Millionen Fans - und fühlt sich trotzdem "überhaupt nicht als Star". Im Interview mit der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten erklärte der 23-Jährige: "Wir sind doch alle nur Menschen, ich glaube, das vergessen viele."
Salah lässt Zukunft in Liverpool offen
Stürmerstar Mohamed Salah lässt seine Zukunft beim FC Liverpool weiterhin offen. "Ich weiß es nicht, ich habe noch ein Jahr Vertrag", sagte der Ägypter in einem Gespräch mit dem britischen Fußball-Magazin FourFourTwo. Trotz monatelanger Verhandlungen zwischen Verein und Spieler hat der Angreifer noch kein neues Arbeitspapier unterzeichnet.
Kein Waffenstillstand in der Ukraine über orthodoxes Osterfest in Sicht
Trotz aller internationaler Aufrufe ist in der Ukraine auch über das orthodoxe Osterfest keine Waffenruhe in Sicht. Das russische Militär machte am Freitag deutlich, dass es die gesamte Kontrolle über den Süden und Osten der Ukraine anstrebe. Zugleich gestand Moskau erstmals Verluste im Zusammenhang mit dem Untergang des Kriegsschiffes "Moskwa" ein. UN-Generalsekretär António Guterres reist in der kommenden Woche für Gespräche nach Moskau und anschließend nach Kiew.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt deutlich auf 821,7
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist deutlich gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Samstagmorgen mit 821,7 an. Am Vortag hatte er bei 733,4 gelegen, vor einer Woche bei 876,5. Die Sieben-Tage-Inzidenz beziffert die Zahl der registrierten Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in diesem Zeitraum.
UN-Generalsekretär Guterres reist nach Moskau und Kiew
UN-Generalsekretär António Guterres reist in der kommenden Woche zunächst nach Moskau und dann weiter nach Kiew. Guterres werde am Dienstag in der russischen Hauptstadt von Präsident Wladimir Putin empfangen, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Freitag der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Die UNO bestätigte dies später und fügte hinzu, dass Guterres im Anschluss in die Ukraine weiterreisen werde.
Familienministerin Paus will Fokus auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf legen
Die neue Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) möchte sich für eine besser Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzten. "Ich möchte meinen Beitrag als Ministerin leisten, dass wir da merkliche Fortschritte machen", sagte Paus den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). "Andere Länder und Gesellschaften zeigen, dass es auch anders geht", sagte sie und verwies etwa auf Dänemark.
Parlament von Niger stimmt für ausländische Militäreinsätze im Land
Das Parlament von Niger hat sich dafür ausgesprochen, verstärkt ausländische Militäreinsätze für die Unterstützung beim Kampf gegen Dschihadisten zuzulassen. Nach einer mehrstündigen Debatte am Freitag stimmten 131 Abgeordnete dafür und 31 dagegen. Westliche Staaten wie Frankreich und die USA wollen die Regierung in Niamey militärisch stärker unterstützen. Auch die Bundeswehr könnte Soldaten aus Mali in das Nachbarland verlegen.
IAEA-Chef besucht kommende Woche Atomruine Tschernobyl
Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, reist kommende Woche erneut in die Ukraine. Am Dienstag besucht er die Atomruine Tschernobyl, wie die UN-Organisation am Freitag mitteilte. Ein Expertenteam der IAEA werde unter anderem Strahlungsmessungen vornehmen und Fernüberwachungssysteme reparieren, die Daten an die Zentrale der IAEA in Wien senden.
Belgien gewährt Ecuadors Ex-Staatschef Correa Asyl
Belgien hat Ecuadors ehemaligem Präsidenten Rafael Correa Asyl gewährt. Ihm sei der Flüchtlingsstatus zuerkannt worden, teilte Correa am Freitag der Nachrichtenagentur AFP mit und bestätigte damit eine Meldung der spanischen Nachrichtenagentur EFE. Der 59-Jährige war wegen Korruption in seiner Heimat zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Allerdings lebt er seit 2017 in Belgien.
Löwen Frankfurt gelingt sportlicher Aufstieg in die DEL
Die Löwen Frankfurt stehen vor dem Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga (DEL). Im Finale der DEL2 feierten die Hessen durch ein 2:1 (0:0, 1:1, 1:0) bei den Ravensburg Towerstars den entscheidenden vierten Sieg in der Best-of-seven-Serie und damit als Meister die sportliche Qualifikation für den Sprung nach oben.
Schützenfest in Überzahl: Wölfe raus aus dem Abstiegskampf
Mit einem Schützenfest raus aus dem Abstiegskampf: Der VfL Wolfsburg hat mit seinem höchsten Saisonsieg die letzten Zweifel am Bundesliga-Klassenerhalt beseitigt. Begünstigt von einer 67-minütigen Überzahl deklassierten die Niedersachsen den FSV Mainz 05 mit 5:0 (5:0), verbesserten sich auf den zwölften Tabellenplatz und legten neun Punkte zwischen sich und Relegationsrang 16.
DEL: Meister Berlin und München dicht vor Finaleinzug
Titelverteidiger Eisbären Berlin und Red Bull München stehen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) dicht vor dem Finaleinzug. Der Meister gewann am Freitag bei Adler Mannheim dank eines starken Schlussdrittels mit 6:3 (0:1, 1:1, 5:1) und führt in der Best-of-five-Serie 2:0. Die Red Bulls holten sich durch ein 3:2 (1:2, 2:0, 0:0) bei den Grizzlys Wolfsburg ebenfalls den zweiten Sieg. Schon am Sonntag könnten beide Duelle zu Ende gehen.
Moskau: Ein Toter und 27 Vermisste nach Untergang der "Moskwa"
Acht Tage nach dem Untergang des Kriegsschiffs "Moskwa" hat Russland erstmals Verluste im Zusammenhang mit dem Vorfall eingeräumt. Ein Besatzungsmitglied sei gestorben und 27 weitere Matrosen würden vermisst, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Freitag laut russischen Nachrichtenagenturen mit. Die übrigen 396 Mitglieder der Besatzung des am 14. April im Schwarzen Meer gesunkenen Lenkwaffenkreuzers seien gerettet worden.
Mindestens 33 Tote bei Explosion in Moschee in Afghanistan
Es ist der vierte Anschlag binnen weniger Tage und einer der blutigsten seit der Machtübernahme der Taliban im vergangenen August: Bei einer mutmaßlichen Bombenexplosion in einer Moschee im Norden Afghanistans sind am Freitag mindestens 33 Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden. Die Moschee ist vor allem bei Anhängern des Sufismus beliebt, einer bei Dschihadisten verhassten stark spirituell ausgerichteten Strömung des Islam.
U-Haft für Kreml-Kritiker wegen Verbreitung von Falschinformationen über Militär
Der bekannte Kreml-Kritiker Wladimir Kara-Mursa ist wegen des Vorwurfs der Verbreitung von Falschinformationen über das russische Militär in Untersuchungshaft genommen worden. Ein Gericht in Moskau habe am Freitag angeordnet, den 40-Jährigen bis zum 12. Juni zu inhaftieren, teilte sein Anwalt Wadim Prochorow auf Facebook mit. Das Gericht bestätigte die Angaben. Nach Prochorows Angaben war sein Mandant zuvor von dem für die Verfolgung schwerer Straftaten zuständigen russischen Ermittlungskomitee beschuldigt worden.
Fortuna vergibt Matchball - Ingolstadt abgestiegen
Fortuna Düsseldorf hat die Chance auf den vorzeitigen Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga im ersten Anlauf verspielt, der FC Ingolstadt steht als erster Absteiger fest. Die Fortuna kam trotz Führung nicht über ein 2:2 (2:0) gegen Dynamo Dresden hinaus und liegt weiter acht Punkte vor den Sachsen auf Relegationsplatz 16. Ingolstadt ist nach einem einem 2:2 (1:0) beim Karlsruher SC nicht mehr zu retten.
Fortuna verspielt vorzeitigen Klassenerhalt gegen Dresden
Fortuna Düsseldorf hat die Chance auf den vorzeitigen Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga im ersten Anlauf verspielt. Die Fortuna kam zum Auftakt des viertletzten Spieltags trotz Führung nicht über ein 2:2 (2:0) gegen Dynamo Dresden hinaus und liegt weiter acht Punkte vor den Sachsen auf Relegationsplatz 16.
2. Liga: Ingolstadt steigt nach Remis ab
Der FC Ingolstadt ist nach nur einer Saison wieder aus der 2. Fußball-Bundesliga abgestiegen. Im Auswärtsspiel beim Karlsruher SC kamen die Schanzer trotz einer 2:0-Führung nicht über ein 2:2 (1:0) hinaus. Da Dynamo Dresden bei Fortuna Düsseldorf ebenfalls 2:2 spielte, beträgt der Rückstand auf den Relegationsrang 16 nicht mehr aufholbare zehn Punkte.
USA warnen vor chinesischem Militärstützpunkt auf Salomonen
Die USA haben nach der Unterzeichnung eines weitreichenden Sicherheitsabkommens zwischen China und den Salomonen vor der Errichtung eines chinesischen Militärstützpunkts in dem strategisch wichtigen Inselstaat gewarnt. Die USA würden in einem solchen Fall "entsprechend reagieren", erklärte das Weiße Haus am Freitag. Das kürzlich unterzeichnete Abkommen habe "potenziell regionale Sicherheitsauswirkungen" für die USA und ihre Verbündeten.
Siegemund verpasst Halbfinale in Stuttgart
Tennisprofi Laura Siegemund ist als letzte deutsche Spielerin beim WTA-Turnier in Stuttgart ausgeschieden. Im Viertelfinale unterlag die Lokalmatadorin der Russin Ljudmila Samsonowa nach 1:48 Stunden mit 5:7, 3:6. Damit verpasste Siegemund ihren dritten Halbfinaleinzug in Stuttgart, 2017 hatte sie das Turnier gewonnen.
Putin wirft Kiew Verhinderung der Kapitulation ukrainischer Truppen in Mariupol vor
Der russische Präsident Wladimir Putin hat Kiew vorgeworfen, eine Kapitulation der ukrainischen Truppen in der belagerten Hafenstadt Mariupol zu verhindern. Das "Kiewer Regime" erlaube nicht, "dass diese Möglichkeit genutzt wird", sagte Putin laut Angaben des Kreml in einem Telefonat mit EU-Ratspräsident Charles Michel am Freitag. Ein hochrangiger General gab unterdessen Details zu Russlands militärischen Zielen bekannt: Die Armee strebt demnach die vollständige Kontrolle über den gesamten Donbass sowie den Süden des Landes an.