Letzte Nachrichten
Japans Regierungschef will nach Wahlsieg Politik des getöteten Abe fortsetzen
Nach dem deutlichen Sieg seiner Koalition bei den Oberhauswahlen in Japan hat Ministerpräsident Fumio Kishida angekündigt, die Politik des bei einem Attentat getöteten langjährigen Regierungschefs Shinzo Abe fortzusetzen. Der Sieg sei eine Chance, "Japan zu schützen" und Abes Vermächtnis zu erfüllen, sagte Kishida am Montag. Freunde und Verwandte des bei einer Wahlkampfveranstaltung getöteten langjährigen Ministerpräsidenten hielten unterdessen eine Totenwache für ihn ab.
Nun schon elf Kandidaten im Rennen um die Nachfolge von Boris Johnson
Mit der britischen Außenministerin Liz Truss ist ein weiteres politisches Schwergewicht in das Rennen um die Nachfolge von Premierminister Boris Johnson eingestiegen. Die 46-Jährige verkündete ihre Kandidatur für den Parteivorsitz der regierenden Tories und damit auch für das Amt als Regierungschefin in der Zeitung "Daily Telegraph". Damit bewarben sich am Montag nun schon bereits elf Kandidatinnen und Kandidaten um Johnsons Erbe.
Gewerkschaft Verdi warnt bei Rettung von Uniper vor Zerschlagung des Konzerns
Die Gewerkschaft Verdi warnt bei einer staatlichen Rettung des Energiekonzerns Uniper vor einer Zerschlagung. Verdi spreche sich gegen den Vorschlag seines finnischen Mehrheitsaktionärs Fortum aus, der Bund solle nur in besonders systemkritische Geschäfte von Uniper in Deutschland einsteigen, berichtete der "Spiegel" am Montag. "Wir wollen vermeiden, dass der Mutterkonzern Fortum ausschließlich Risiken auslagert und an den Bund abgibt", sagte Christoph Schmitz, Mitglied im Verdi-Bundesvorstand, dem Magazin.
Deutsche Bahn verkauft keine Bahnhöfe mehr
Die Deutsche Bahn (DB) hat den Verkauf von nicht mehr genutzten Empfangsgebäude an ihren Bahnhöfen gestoppt. Die Flächen sollten stattdessen gemeinsam mit den jeweiligen Städten und Gemeinden weiterentwickelt werden, teilte das Unternehmen am Montag in Berlin mit. Die DB sprach von einem "Kurswechsel". Begründet wurde er mit der Bedeutung der rund 700 Bahnhofs-Empfangsgebäude für das Image der Bahn.
Zwei 14-Jährige verletzen sich bei Unfall mit Auto der Eltern in NRW schwer
In Steinhagen sind zwei 14-Jährige mit einem Auto vor der Polizei geflohen und haben sich bei einem Unfall schwer verletzt. Als eine Streife in der Nacht zum Montag ein Auto an einer Tankstelle kontrollieren wollte, fuhr der Fahrer plötzlich mit hoher Geschwindigkeit davon, wie die Polizei in Gütersloh am Montag mitteilte.
Totenwache in Tokio für ermordeten Ex-Regierungschef Abe
Mit einer Totenwache haben Angehörige und Freunde, darunter viele Vertreter aus Politik und Wirtschaft, dem bei einem Attentat getöteten japanischen Ex-Ministerpräsidenten Shinzo Abe die letzte Ehre erwiesen. Abes Leichnam wurde in Tokios Zojoji-Tempel überführt, wo er am Dienstag im privaten Kreis bestattet werden soll. An der Totenwache nahm auch US-Finanzministerin Janet Yellen teil. Eine öffentliche Trauerfeier soll zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.
ManUnited-Manager ten Hag: "Ronaldo steht nicht zum Verkauf"
Ein Verkauf von Superstar Cristiano Ronaldo ist für Erik ten Hag, neuer Teammanager bei Manchester United, kein Thema. "Er steht nicht zum Verkauf. Wir planen mit ihm für die Saison, und wir wollen gemeinsamen Erfolg", sagte der Niederländer, einen Tag vor einem Testspiel des englischen Rekordmeisters in Bangkok gegen den Premier-League-Rivalen FC Liverpool.
EU will gegen illegalen Waffenhandel im Ukraine-Krieg vorgehen
Die Europäische Union will gegen den illegalen Waffenhandel im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg vorgehen. EU-Innenkommissarin Ylva Johansson sagte am Montag bei einem Treffen der europäischen Innenminister in Prag, nicht alle der zahlreichen Waffen in der Ukraine seien "in den richtigen Händen". Gemeinsam mit der Ukraine und dem Nachbarland Moldau wolle die EU deshalb die organisierte Kriminalität bekämpfen.
Erster Versuch für Viereinhalbtagewoche in mittelständischem Produktionsbetrieb
Ein Nutzfahrzeugausrüster aus Niedersachsen hat sich mit der IG Metall auf den bundesweit ersten Pilottarifversuch für eine Viereinhalbtagewoche in einem mittelständischen Produktionsbetrieb verständigt. Wie das Unternehmen Borco Höhns aus Rotenburg an der Wümme und die Gewerkschaft in Bremen am Montag gemeinsam mitteilten, wird die tarifliche Arbeitszeit für die 230 Beschäftigten ab 1. September bei vollem Entgeltausgleich abgesenkt. Die Pilotphase dauert demnach ein Jahr.
Tochter von Angolas gestorbenem Ex-Präsidenten dos Santos erstreitet Autopsie
Weil sie den Tod von Angolas Ex-Präsidenten José Eduardo dos Santos "verdächtig" findet, hat eine seiner Töchter eine Autopsie erstritten. Auf Wunsch der Tochter sei eine Autopsie vorgenommen worden, sagten ihre Anwälte am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Der langjährige Präsident war am vergangenen Freitag im Alter von 79 Jahren in einem Krankenhaus in Barcelona gestorben.
Feuerwehr dämmt zwei große Waldbrände in Portugal nach mehreren Tagen ein
Der Feuerwehr in Portugal ist es am Montag gelungen, zwei seit mehreren Tagen im Zentrum des Landes wütende Waldbrände einzudämmen. Der größte Brand, der seit Donnerstag in der Region Ourém nördlich von Lissabon wütete, wurde am frühen Morgen unter Kontrolle gebracht, wie ein Vertreter des nationalen Katastrophenschutzes der Nachrichtenagentur AFP sagte.
Wachstumsrate der Weltbevölkerung sinkt erstmals auf unter ein Prozent pro Jahr
Zum ersten Mal seit Jahrzehnten ist die Wachstumsrate der Weltbevölkerung unter ein Prozent binnen eines Jahres gesunken: Aktuell liegt sie nur noch bei 0,8 Prozent - und ist damit so niedrig wie nie seit Beginn der Aufzeichnungen durch die Vereinten Nationen im Jahr 1950, wie die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) am Montag in Hannover mitteilte.
DRK fordert anlässlich des Flutjahrestags Stärkung des Ehrenamts
Anlässlich des bevorstehenden ersten Jahrestags der Hochwasserkatastrophe hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) eine Stärkung des Ehrenamts in Deutschland gefordert. Der zum Teil bis heute andauernde Einsatz tausender ehrenamtlicher Helfer seit der Flut zeige, "dass wir das Ehrenamt stärken müssen, um im Bevölkerungsschutz handlungsfähig zu bleiben", erklärte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt am Montag.
Demonstranten finden in Palast von Sri Lankas Präsidenten jede Menge Bargeld
Nach der Flucht von Sri Lankas Präsident aus der Hauptstadt Colombo haben Demonstranten umgerechnet fast 50.000 Euro Bargeld in seiner Residenz entdeckt. Die offenbar frisch gedruckten 17,8 Millionen Sri-Lanka-Rupien seien der Polizei übergeben worden, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Nach Angaben der Behörden wurde auch ein mit Dokumenten gefüllter Koffer gefunden.
Rückkehr perfekt: Pogba nach sechs Jahren wieder in Turin
Der französische Fußball-Weltmeister Paul Pogba (29) kehrt nach sechs Jahren bei Manchester United wieder zu Italiens Rekordmeister Juventus Turin zurück. Das gab der Renommierklub am Montag bekannt. 2016 war Pogba für 105 Millionen Euro von Juve zu ManUnited gewechselt, sein Vertrag dort war am 30. Juni ausgelaufen.
Habeck zu Gesprächen über Solidarität in der Energiekrise in Prag und in Wien
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat erneut die Sorge geäußert, dass Russland Gaslieferungen als politische Waffe einsetzen wird. Europa müsse "bei einer weiteren Zuspitzung der Lage solidarisch agieren", erklärte Habeck am Montag vor einem Treffen mit dem tschechischen Industrie- und Handelsminister Jozef Sikela in Prag. Am Dienstag spricht der Wirtschaftsminister mit Mitgliedern der österreichischen Regierung in Wien.
Hunderte Hühner verenden im Kreis Wesel - Kriminapolizei ermittelt
Wegen hunderter verendeter Hühner in einem Stall hat die Kriminalpolizei im nordrhein-westfälischen Hünxe die Ermittlungen aufgenommen. Ein Zeuge bemerkte am Sonntagnachmittag, dass die Scheiben des Hühnerstalls beschlagen waren und informierte den Besitzer, wie die Polizei im Kreis Wesel am Montag mitteilte. Zusammen hätten die beiden festgestellt, dass die Lüftung des Stalls ausgeschaltet und die Stromzufuhr unterbrochen war.
EU-Behörden empfehlen zweite Corona-Auffrischungsimpfung für über 60-Jährige
Die EU empfiehlt Menschen über 60 Jahren eine zweite Corona-Auffrischungsimpfung. "Angesichts des erneuten Anstiegs der Fälle und Krankenhauseinweisungen mit Beginn des Sommers fordere ich alle auf, sich so schnell wie möglich impfen und boostern zu lassen", erklärte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides am Montag laut einer Mitteilung der EU-Gesundheitsbehörde ECDC und der EU-Arzneimittelbehörde EMA. "Wir haben keine Zeit zu verlieren."
60 Prozent der Deutschen fürchten sich vor weiteren Naturkatastrophen
Die Mehrheit der Menschen in Deutschland fürchtet sich einer Umfrage zufolge vor einer Zunahme der Naturkatastrophen. Fast ein Jahr nach dem verheerenden Hochwasser in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sind die Umweltängste bei 60 Prozent der Befragten außergewöhnlich hoch, wie aus einer am Montag vorgestellten Sonderbefragung der R+V Versicherung in Wiesbaden hervorgeht.
KKH-Daten: Männer gehen so häufig zum Arzt wie seit Jahren nicht
Männer gehen laut einer Analyse der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) so häufig zum Arzt wie seit Jahren nicht. Im vergangenen Jahr nahmen bundesweit 87,2 Prozent der KKH-versicherten Männer einen Termin beim Allgemein- oder Fachmediziner in Anspruch - 2020 waren es hingegen knapp 85 Prozent und 2017 nur 83,8 Prozent, wie die KKH am Montag in Hannover berichtete.
Keine weiteren Coronafälle bei der Tour de France
Die neueste Testreihe bei der Tour de France hat keine weiteren Coronafälle ergeben. Das teilte der Radsport-Weltverband UCI am Montag mit, dem zweiten Ruhetag der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt. Die Tests waren am Sonntagabend durchgeführt worden.
Hunderte Menschen sitzen nach Schneesturm in den Anden fest
In den Bergen an der Grenze zwischen Chile und Argentinien hat ein Schneesturm hunderte Menschen eingeschneit. Mehr als 400 Menschen, größtenteils Touristen und Fernfahrer, saßen am Sonntag (Ortszeit) bei Temperaturen von minus zehn Grad auf einem Gebirgspass auf 3000 Metern Höhe fest, wie örtliche Behörden mitteilten.
Gazprom liefert weniger Gas nach Italien
Der russische Gasriese Gazprom hat seine Lieferungen nach Italien weiter reduziert. Die Menge sei um rund ein Drittel gefallen, teilte der italienische Energieversorger Eni am Montag mit. Italien erhält einen kleinen Teil des Erdgases aus Russland über die Pipeline Nord Stream 1, die am Montagmorgen wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet wurde. Der größte Teil der russischen Lieferungen kommt aber über die Ukraine nach Italien.
Kellnerinnen und Kellner zog es wegen Lockdowns von Gastronomie in Supermärkte
Die Corona-Lockdowns haben etliche Kellnerinen und Kellner aus der Gastronomie zu Jobwechsel in Supermärkte oder als Paketzusteller veranlasst: Wie eine am Montag vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln veröffentlichte Studie zeigt, gaben im ersten Pandemiejahr 2020 insgesamt 216.000 Menschen ihren Beruf in Gastronomie, Hotellerie und Tourismus auf. Dies entspricht mehr als einem Viertel der im Jahresschnitt 788.600 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Branche.
Sprechender Papagei schlägt offenbar Einbrecher in Werne in die Flucht
Ein sprechender Papagei hat im nordrhein-westfälischen Werne möglicherweise Einbrecher in die Flucht geschlagen: Nachdem sie sich gewaltsam Zutritt zu einem Einfamilienhaus in Werne verschafft hatten, zogen die Täter offenbar ohne Beute wieder ab. Grund dafür könnte ein Papagei sein, der "Hallo" und "Na, du!" sagen kann, wie die Polizei in Unna am Montag mitteilte. Demnach könnte der Vogel die Einbrecher gestört haben.
Regierungskoalition in Japan legt bei Oberhauswahl deutlich zu
Die Regierungskoalition in Japan hat zwei Tage nach dem tödlichen Attentat auf den ehemaligen Ministerpräsidenten Shinzo Abe einen klaren Sieg bei der Oberhauswahl davongetragen. Die Liberaldemokratische Partei (LDP) und ihr Koalitionspartner Komeito sicherten sich bei der Abstimmung am Sonntag 76 der 125 zur Wahl stehenden Sitze in der Parlamentskammer, wie japanische Medien am Montag berichteten.
Vorwerk baut zweites Thermomix-Werk in Frankreich
Vorwerk baut ein zweites Thermomix-Werk in Frankreich. Geplant sei eine Investition von 57 Millionen Euro in Donnemain-Saint-Mamès in der Nähe von Châteaudun im Zentrum des Landes, wie das Unternehmen am Sonntag mitteilte. Beschäftigt werden sollen 74 Menschen. Das andere Thermomix-Werk steht in Cloyes-sur-le-Loir, ebenfalls in der Nähe von Châteaudun.
GlobalFoundries und STMicroelectronics kündigen Bau von Chipfabrik in Frankreich an
Die Halbleiterhersteller GlobalFoundries aus den USA und STMicroelectronics, ein französisch-italienischer Konzern, haben den Bau einer Chipfabrik in Grenoble im Südosten Frankreichs angekündigt. Die Investition belaufe sich auf rund 5,7 Milliarden Euro, teilten die beiden Unternehmen und die französische Regierung am Montag mit. Rund 1000 neue Arbeitsplätze würden entstehen.
Nationalspielerin Magull fordert Mindestlohn
Fußball-Nationalspielerin Lina Magull wünscht sich eine bessere Bezahlung. "Wir Fußballerinnen sollten ab der 2. Liga so gut verdienen, dass niemand mehr nebenbei arbeiten gehen muss", sagte die 27-Jährige der Bild-Zeitung: "Da sprechen wir von einem Mindestgehalt von 2000, 3000 Euro im Monat. So kannst du die Entwicklung im Frauenfußball nachhaltig voranbringen."
Union lehnt Idee von „Wärmeinseln“ in Turnhallen ab
Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Julia Klöckner (CDU), hat die Idee von "Wärmeinseln" für Menschen zurückgewiesen, die im Winter wegen hoher Kosten ihre Wohnung nicht mehr heizen können. "Wärmeinseln für Ärmere bereitzustellen, das kann sicher nicht die Lösung sein", sagte Klöckner der "Rheinischen Post" vom Montag. "So weit sollten wir es in Deutschland nicht kommen lassen. Keiner sollte in seinen vier Wänden frieren müssen."
Gaspipeline Nord Stream 1 wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet
Wegen regulärer Wartungsarbeiten ist am Montagmorgen die Pipeline Nord Stream 1 abgeschaltet worden. Das teilte eine Sprecherin der Nord Stream AG in der Schweiz mit. Laut Unternehmen werden mechanische Teile und automatische Systeme überprüft.
"Partycrasher" Sammer warnt vor BVB-Euphorie
Der ewige Mahner Matthias Sammer warnt angesichts der erfolgreichen Transferpolitik vor zu viel Euphorie bei Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund. "Vielleicht bin ich da der Partycrasher, wir müssen härter zu uns werden", sagte der BVB-Berater dem kicker: "Eine Euphorie darf sich gerne auf einem stabilen Fundament aus Leistung entwickeln – dann bin ich auch der Partyhengst."