Letzte Nachrichten
Davis Cup: Zverev führt deutsches Team an
Trotz seiner schweren Knöchelverletzung führt Tennisstar Alexander Zverev das deutsche Team beim Davis-Cup-Heimspiel in Hamburg an. Wie der Deutsche Tennis Bund (DTB) am Montag bekannt gab, gehört der Weltranglistenzweite in seiner Heimatstadt zum fünfköpfigen Aufgebot für die Zwischenrunden-Partien gegen Frankreich (14. September), Belgien (16.) und Australien (18.).
Indien feiert 75. Jahrestag seiner Unabhängigkeit
Indien hat am Montag den 75. Jahrestag seiner Unabhängigkeit von der britischen Kolonialherrschaft gefeiert. In einer Rede von den Festungsmauern des historischen Roten Forts in Delhi rief Premierminister Narendra Modi alle Inder dazu auf, den "Kolonialismus in den Köpfen und Gewohnheiten" loszuwerden. "Ein unabhängiges Indien liegt in der Verantwortung jedes Bürgers, der Regierung und jedes Teils der Gesellschaft", sagte Modi.
Maria Furtwängler und Hubert Burda haben sich getrennt
Die Schauspielerin Maria Furtwängler und der Verleger Hubert Burda haben sich getrennt. Das bestätigte eine Sprecherin Furtwänglers am Montag auf Anfrage. Die 55-Jährige und der 82-jährige Verleger waren über 30 Jahre lang verheiratet. Furtwängler ist Ärztin und Schauspielerin und vor allem für ihre Rolle als "Tatort"-Kommissarin Charlotte Lindholm bekannt.
Gasumlage beträgt 2,4 Cent pro Kilowattstunde
Die Umlage für Gaskunden in Deutschland ab Oktober wird 2,419 Cent betragen. Das teilte das Unternehmen Trading Hub Europe (THE), der Zusammenschluss der Gasnetzbetreiber, am Montag in Ratingen mit. Auf einen Familienhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden kommen damit nach Berechnungen des Vergleichsportals Check24 Mehrkosten in Höhe von fast 600 Euro zu.
Bericht: Stiko will vierte Corona-Impfung für alle ab 60 empfehlen
Die Ständige Impfkommission (Stiko) will einem Bericht zufolge allen Menschen zwischen 60 und 69 Jahren die vierte Corona-Impfung empfehlen. Bedingung sei aber, dass die erste Auffrischungsimpfung oder die letzte Corona-Infektion mindestens sechs Monate zurückliegt, berichtete die "Bild"-Zeitung am Montag aus einem Beschlussentwurf der Stiko. Nur in "begründeten Einzelfällen" könne der Abstand auf vier Monate reduziert werden, steht demnach in dem Papier zur Aktualisierung der Covid-19-Impfempfehlung.
Umfrage: Wenige Unternehmen in Deutschland kooperieren mit Startups
Große Unternehmen mit Marktzugang, junge Unternehmen mit der neuesten Technik: Was nach einer idealen Kooperation klingt, kommt laut einer Umfrage nur selten zustande. 71 Prozent der deutschen Unternehmen ab 20 Mitarbeitenden arbeiten in keiner Form mit Startups zusammen, wie die Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zeigt. Gründe für die fehlenden Kooperationen sind der Mangel an Zeit, Geld und Kontakten.
Verfassungsgericht verkündet Entscheidung zu Masernimpfpflicht am Donnerstag
Das Bundesverfassungsgericht will am Donnerstag seine Entscheidung im sogenannten Hauptsacheverfahren um die seit März 2020 geltende Masernimpfpflicht in Kindergärten und Schulen verkünden. Das gab das Gericht am Montag in Karlsruhe bekannt. In einem zugehörigen Eilverfahren hatten die Verfassungsrichterinnen und -richter die Pflicht schon im Mai 2020 zunächst bestätigt und eine Aufhebung abgelehnt.
Wissing: Müssen künftig immer wieder mit Niedrigwasser in Flüssen rechnen
Die niedrigen Wasserstände machen der deutschen Binnenschifffahrt zu schaffen - und in Zukunft könnte sich dieses Problem laut Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) weiter verschärfen. "Wir müssen der Tatsache ins Auge sehen, dass wir uns langfristig aufgrund des Klimawandels immer wieder auf extreme Niedrigwasser-Situationen einstellen müssen", sagte Wissing der "Rheinischen Post" vom Montag.
Zwei Menschen sterben bei Absturz von motorisiertem Leichtdrachen in Brandenburg
In Brandenburg sind beim Absturz eines motorisierten Leichtdrachens zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Brandenburg an der Havel am Montag mitteilte, stürzte das Fluggerät am Samstagnachmittag in der Nähe des Flugplatzes in der Gemeinde Niedergörsdorf ab. Ein Mann und eine Frau wurden dabei getötet.
Wissing: Müssen uns künftig immer wieder mit Niedrigwasser in Flüssen rechnen
Die niedrigen Wasserstände machen der deutschen Binnenschifffahrt zu schaffen - und in Zukunft könnte sich dieses Problem laut Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) weiter verschärfen. "Wir müssen der Tatsache ins Auge sehen, dass wir uns langfristig aufgrund des Klimawandels immer wieder auf extreme Niedrigwasser-Situationen einstellen müssen", sagte Wissing der "Rheinischen Post" (Montag).
Norwegen verzeichnet wegen hoher Gaspreise größten Außenhandelsüberschuss jemals
Norwegen hat wegen der gestiegenen Gaspreise im Juli den größten Außenhandelsüberschuss jemals verzeichnet. Der Wert der norwegischen Warenexporte überstieg den der Importe um 153,2 Milliarden Kronen (15,6 Milliarden Euro), wie das Nationale Statistikinstitut am Montag mitteilte. Der vorherige Rekord von 138,1 Milliarden Kronen war erst im März aufgestellt worden.
Prozess wegen Betrugs mit Coronatests in Millionenhöhe in Berlin begonnen
Wegen Abrechnungsbetrugs mit Coronatests in Millionenhöhe hat vor dem Berliner Landgericht der Prozess gegen zwei Geschwister begonnen. Zu Beginn am Montag wurde die Anklage verlesen. Dem 46-jährigen Kemal C. wird demnach vorgeworfen, von Mai 2021 bis Februar 2022 bei der Kassenärztlichen Vereinigung 18 Testzentren in der Hauptstadt registriert und unrechtmäßig Geld erhalten zu haben.
Taliban-Kämpfer feiern vor geschlossener US-Botschaft Jahrestag der Machtübernahme
Kämpfer der afghanischen Taliban haben am Montag in der Nähe der geschlossenen US-Botschaft in Kabul die Rückkehr ihrer radikalislamischen Miliz an die Macht vor einem Jahr gefeiert. Viele brachten zu ihrer Kundgebung auf dem angrenzenden Massud-Platz die weißen Banner der Taliban-Regierung mit und skandierten immer wieder Siegesparolen.
Irans größter Autobauer will sich auf russischen Markt konzentrieren
Irans größter Autobauer, Iran Khodro, will sich künftig verstärkt auf Russland konzentrieren. "Wir werden dem russischen Markt besondere Aufmerksamkeit widmen, und wir denken auch über eine Partnerschaft mit russischen Investoren nach", sagte Unternehmenschef Mehdi Chatibi am Sonntag. "Wir haben gute Verhandlungen mit Moskau geführt. Der russische Markt mit seinen Kapazitäten wird einer unserer wichtigsten Märkte sein."
"Finanztest": Bauspardarlehen wieder günstiger als Bankkredite
Mit dem starken Anstieg der Hypothekendarlehen seit Anfang des Jahres wird Bausparen wieder attraktiv: Bauspardarlehen sind aktuell günstiger als Bankkredite "und werden es wohl auch bleiben", wie die Zeitschrift "Finanztest" der Stiftung Warentest am Montag berichtete. Sie untersuchte 200 Tarifvarianten der 17 Bausparkassen in Deutschland und zeigt die besten Tarife für eine Finanzierung in vier, acht und zwölf Jahren.
Bartsch nach Fahrradunfall im Krankenhaus
Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch liegt nach einem Fahrradunfall im Krankenhaus. Der 64-Jährige hat sich sechs Rippen gebrochen, befindet sich aber bereits wieder auf dem Weg der Besserung, wie ein Sprecher der Linken-Bundestagsfraktion am Montag sagte.
Sonniges Wetter sorgt für frühen Beginn der Weinlese
Sonniges Wetter und hohe Temperaturen sorgen in diesem Jahr für einen frühen Beginn der Traubenlese. "Der sehr sonnige Sommer dieses Jahres hat die Trauben bundesweit schnell reifen lassen", erklärte das Deutsche Weininstitut (DIW) im rheinland-pfälzischen Bodenheim am Montag. So werde bereits in dieser Woche in vielen Regionen mit der Lese für die Herstellung des ersten Federweißen begonnen.
Kaul startet stark, Weltmeister Mayer verletzt raus
Ex-Weltmeister Niklas Kaul (Mainz) hat einen starken Start in den Zehnkampf bei der Heim-EM in München erwischt. Der 24-Jährige lief mit 11,16 Sekunden so schnell wie noch nie die 100 Meter. Weltrekordler und Weltmeister Kevin Mayer musste hingegen bereits verletzungsbedingt aufgeben, der Franzose trudelte mit Muskelbeschwerden nur aus.
Iran bestreitet jegliche Verwicklung in Angriff auf Salman Rushdie
Der Iran hat jegliche Verbindung zu dem Angreifer auf den Schriftsteller Salman Rushdie kategorisch abgestritten. Stattdessen machte ein Sprecher des Außenministeriums in Teheran den Autor selbst für den Angriff vom vergangenen Freitag verantwortlich. "Bei diesem Angriff ist niemand anderer als Salman Rushdie und seine Unterstützer verantwortlich zu machen oder gar zu verurteilen", sagte der Sprecher Nasser Kanani am Montag.
Ursache des Fischsterbens in Oder gibt Behörden weiterhin Rätsel auf
Die Ursache für das massive Fischsterben in der Oder gibt den Behörden weiterhin Rätsel auf. Es gebe eine "absolute Anomalie" des Wassers, sagte Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel (Grüne) am Montag im Rundfunk Berlin-Brandenburg. In dem Fluss seien ein hoher Sauerstoffgehalt, ein hoher Salzgehalt und ein hoher pH-Wert feststellt worden.
Erzeugerpreise in der Landwirtschaft im Jahresvergleich erneut stark gestiegen
Die Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte sind im Juni im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich angestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Montag erklärte, betrug das Plus knapp 34 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat Mai sank das Preisniveau demnach zwar leicht um 1,9 Prozent, einzelne Produkte wie Milch und Kartoffeln verteuerten sich jedoch weiter.
39-Jähriger stürzt in bayerischem Karwendelgebirge in Tod
Ein 39-Jähriger ist bei einer Klettertour an der rund 2000 Meter hohen Viererspitze im Karwendelgebirge in Bayern in den Tod gestürzt. Wie die Polizei in Rosenheim am Montag berichtete, fand eine Bergsteigergruppe die Leiche des Manns am Sonntag. Er war demnach schon am Samstag allein zu einer Bergtour aufgebrochen und dabei verunglückt.
51-Jähriger stürzt in Hagen von Balkon und stirbt
In Hagen ist ein 51-Jähriger bei dem Versuch ums Leben gekommen, über den Balkon einer Nachbarin in seine eigene Wohnung zu gelangen. Wie die Polizei am Montag in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte, hatte der Mann seinen Hausschlüssel vergessen und wollte auf diese Weise in seine Wohnung kommen. Dabei verlor er jedoch den Halt.
Günther fordert finanzielle "Beteiligung" von Krisenprofiteuren
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat "Verständnis" für die Forderungen nach einer Übergewinnsteuer - und auch er verlangt, dass Unternehmen, die "ihre besondere Marktposition gerade in Krisenzeiten ausnutzen", sich finanziell beteiligen. "Wenn der Staat in der Krise Unternehmen stützt, die in eine schwierige Lage geraten sind, ist es legitim, dass sich Unternehmen umgekehrt auch beteiligen, die aus einer Krise heraus ein überragendes Ergebnis erzielt haben", sagte Günther dem "Hamburger Abendblatt" vom Montag.
Energiewirtschaft fordert Senkung der Mehrwertsteuer auf Strom und Gas
Angesichts einer zunehmenden Belastung von Haushalten und Unternehmen durch steigende Energiekosten hat sich der Bundesverband der deutschen Energie-und Wasserwirtschaft (BDEW) für eine zweijährige Senkung der Mehrwertsteuer auf Strom und Gas ausgesprochen. Die Abgabe solle in dieser Zeit auf den ermäßigten Satz von sieben Prozent reduziert werden, sagte BDEW-Hauptgeschäftsführerin Kerstin Andreae am Montag im ARD-"Morgenmagazin". Entlastungen seien derzeit "unabdingbar".
Klopp-Kritik: "Gibt nur eine Richtung: gegen die Wand"
Liverpools Trainer Jürgen Klopp hat einmal mehr die hohe Belastung der Fußball-Profis angemahnt und sich gegen UEFA-Präsident Aleksander Ceferin gestellt. "Ich habe Schrauben geputzt und was weiß ich noch alles gemacht. Ich weiß, was arbeiten bedeutet. Ich möchte niemanden beleidigen, sondern nur erneut darauf hinweisen, dass dieses Spiel ohne die Spieler nicht funktioniert und nur richtig schön ist, wenn die Besten auf dem Feld sind", sagte Klopp im kicker-Interview.
PGA-Tour: Zalatoris siegt im Stechen gegen Straka
Golfprofi Sepp Straka aus Österreich hat seinen zweiten Erfolg auf der PGA-Tour knapp verpasst. Straka (29) musste sich bei der mit 15 Millionen Dollar dotierten St. Jude Championship in Memphis/Tennessee im Stechen am dritten Extraloch Will Zalatoris aus den USA geschlagen geben. Straka und Zalatoris lagen auf dem Par-70-Kurs nach vier Runden mit 265 Schlägen gleichauf.
Carreno Busta gewinnt Masters in Montreal
Pablo Carreno Busta hat seinen ersten Masters-Titel auf der ATP-Tour gewonnen. Der 31 Jahre alte Spanier besiegte im Finale des Turniers in Montreal (Kanada) den Polen Hubert Hurkacz mit 3:6, 6:3 und 6:3. Für Carreno Busta ist es der insgesamt siebte Erfolg auf der Tour.
UN-Mitgliedsstaaten nehmen Verhandlungen über Hochseeabkommen wieder auf
Die UN-Mitgliedsstaaten nehmen am Montag nach vier erfolglosen Anläufen ihre Verhandlungen über ein Hochseeabkommen zum Schutz der Weltmeere auf. Die Verhandlungsführer seien "vorsichtig optimistisch", sagte ein Teilnehmer aus einer Gruppe von 50 Ländern unter Führung der Europäischen Union im Vorfeld der Gespräche der Nachrichtenagentur AFP. Die Gesprächsrunde am Sitz der Vereinten Nationen in New York soll bis 26. August dauern.
Kahn lobt Musiala: "Er ist im Moment außergewöhnlich"
Bayern Münchens Vorstandschef Oliver Kahn hat Jungstar Jamal Musiala nach dessen nächster Gala in den höchsten Tönen gelobt. "Er ist super in die Saison gestartet. Er spielt im Moment außergewöhnlich. Sein Tor war überragend, das ist schon klasse", schwärmte Kahn über den 19-Jährigen nach dem 2:0 (2:0) gegen den VfL Wolfsburg.
Südkoreas Präsident Yoon bietet Nordkorea Wirtschaftshilfe im Gegenzug für atomare Abrüstung an
Der südkoreanische Präsident Yoon Suk Yeol hat Nordkorea im Gegenzug für eine atomare Abrüstung umfangreiche Wirtschaftshilfen angeboten. Die "kühne Initiative", die ihm vorschwebe, werde "die Wirtschaft Nordkoreas und die Lebensbedingungen seiner Bevölkerung schrittweise erheblich verbessern" sagte Yoon in einer Rede zum Jahrestag der Befreiung Koreas von der japanischen Kolonialherrschaft im Jahr 1945. Pjöngjang hatte am Sonntag mit scharfen Worten auf Äußerungen von UN-Generalsekretär António Guterres zu atomarer Abrüstung geantwortet.
Hunderte trauern um 41 Todesopfer von Kirchenbrand in Ägypten
Nach einem Brand in einer koptischen Kirche in der ägyptischen Hauptstadt Kairo mit 41 Toten sind die Opfer unter großer Anteilnahme der Bevölkerung bestattet worden. AFP-Journalisten berichteten von hunderten Menschen, die am Sonntagabend an der Trauerfeier für die Verstorbenen teilnahmen. Das Feuer in der Abu-Sifin-Kirche war während der Sonntagsmesse ausgebrochen, mehrere verzweifelte Besucher der Kirche sprangen aus den Fenstern des Gotteshauses.