Letzte Nachrichten
Grünes Licht: Wagner spielt gegen Griechenland
NBA-Profi Franz Wagner kann im Viertelfinale der Basketball-EM gegen Griechenland auflaufen. Das gab der Deutsche Basketball Bund (DBB) gut 25 Minuten vor dem Tip-off am Abend (20.30 Uhr/MagentaSport) bekannt. Den 21-Jährigen plagen seit dem Achtelfinale gegen Montenegro am Samstag (85:79) Knöchelprobleme.
"Angst? Warum Angst?": Rose setzt auf Mut gegen Real Madrid
Trainer Marco Rose vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig setzt im Champions-League-Kracher bei Titelverteidiger Real Madrid am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) auf einen mutigen Auftritt seiner Mannschaft. "Angst? Warum muss man Angst haben, wenn man Fußball spielt", sagte Rose am Dienstagabend im Madrid: "Es ist ein Fußballspiel, auf das wir uns alle freuen."
Basketball-EM: Weltmeister Spanien erster Halbfinalist
Weltmeister Spanien hat bei der Basketball-EM Finnland im Viertelfinale mit größter Mühe ausgeschaltet und die nächste Überraschung des Turniers verhindert. In Berlin setzte sich der Favorit nach Probleme vor allem in der ersten Hälfte mit 100:90 (43:52) durch, die Spanier sind damit möglicher Halbfinalgegner der deutschen Mannschaft.
Scholz dringt in Telefonat mit Putin auf Rückzug aus Ukraine
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat in einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin einen vollständigen Rückzug der russischen Truppen aus der Ukraine sowie die Gewährleistung der Sicherheit im umkämpften Atomkraftwerk Saporischschja gefordert. In dem 90-minütigen Gespräch habe der Kanzler am Dienstagnachmittag darauf gedrungen, "dass es so schnell wie möglich zu einer diplomatischen Lösung komme", teilte Regierungssprecher Steffen Hebestreit mit.
Dutzende Tote bei erneut aufgeflammten Kämpfen zwischen Aserbaidschan und Armenien
Bei neu aufgeflammten Kämpfen zwischen den verfeindeten Kaukasusrepubliken Armenien und Aserbaidschan sind in der Nacht zum Dienstag nach armenischen Angaben mindestens 49 armenische Soldaten getötet worden. Aserbaidschan meldete ebenfalls Tote aus den eigenen Reihen. Trotz einer von Russland verkündeten Feuerpause hielten die Kämpfe weiter nach Angaben beider Seiten an.
Habeck konkretisiert Pläne für Entlastung des Mittelstandes
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat die von ihm angekündigten Entlastungen auch für den Mittelstand konkretisiert. "Es geht darum, dass die Unternehmen bestehen bleiben und nicht pleite gehen", sagte Habeck nach Beratungen mit Vertreterinnen und Vertretern mittelständischer Unternehmen bei einem digitalen Spitzentreffen. Das Programm solle nun zeitnah auf den Weg gebracht werden.
Fridays For Future fordert hundert Milliarden Sondervermögen für Klimaschutz
Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future hat von der Bundesregierung ein Sondervermögen in Höhe von hundert Milliarden Euro für Klima und Sicherheit gefordert. Das jüngste Entlastungspaket der Bundesregierung sei nicht zukunftsgerichtet und leiste keinen Beitrag zur Klimaneutralität, sagte Fridays-for-Future-Aktivistin Annika Rittmann am Dienstag in Berlin vor Journalisten. Deshalb sei nun ein eigenes Sondervermögen nötig.
Bundesarbeitsgericht: Zeiterfassung ist nach deutschem Recht Pflicht
Arbeitgeber müssen ein System zur Erfassung sämtlicher Arbeitsstunden einführen. Das ergibt sich auch ohne eine Gesetzesänderung unmittelbar aus einer EU-konformen Auslegung des Arbeitsschutzgesetzes, wie am Dienstag das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt entschied. Die Bundesregierung hatte laut Koalitionsvertrag als Reaktion auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in 2019 eine Änderung des Arbeitsschutzgesetzes in Aussicht gestellt, was bislang noch nicht erfolgte. (Az: 1 ABR 22/21)
USA-Reise: DFB-Frauen testen gegen die Weltmeisterinnen
Die deutschen Fußballerinnen messen sich zum Abschluss des Länderspiel-Jahres mit den Weltmeisterinnen. Im November reisen die Vize-Europameisterinnen für zwei Länderspiele in die USA, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Dienstag verkündete.
Auch Ex-Abgeordneter Fabio de Masi verlässt die Linke
Nach den Auseinandersetzungen um die "Wirtschaftskrieg"-Rede von Sahra Wagenknecht gibt es bei der Linken einen zweiten prominenten Parteiaustritt: Nach dem Verbandschef Ulrich Schneider verkündete am Dienstag der frühere Europa- und Bundestagsabgeordnete Fabio de Masi an, die Partei zu verlassen. De Masi sprach auf Twitter vom "eklatante Versagen der maßgeblichen Akteure" in der Partei.
EU-Parlament will strengere Regeln für Importe aus Abholzungsgebieten
Das Europäische Parlament hat sich für strengere Regeln beim Import bestimmter Produkte zur Vermeidung von Entwaldung in Drittländern ausgesprochen. Für Händler von Rohstoffen wie Mais, Geflügel, Schweinefleisch und Kautschuk solle es in der EU eine gesetzliche "Sorgfaltspflicht" geben, wie das Europäische Parlament am Dienstag forderte. Mit ihrer Entscheidung legten die Abgeordneten ihre Position für Verhandlungen über ein entsprechendes Gesetz mit den Mitgliedstaaten fest.
Sachverständigenrat für längere Akw-Laufzeiten und Tempolimit
Angesichts der aktuellen Energiekrise hat sich der Sachverständigenrat der Bundesregierung zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sowohl für längere Akw-Laufzeiten als auch für ein generelles Tempolimit ausgesprochen. In einem Beitrag in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" mahnte der Rat "Pragmatismus und Kompromissbereitschaft von allen Seiten" an, um die Energiesicherheit zu steigern und den Energieverbrauch zu senken.
Ampel-Parteien zeigen sich zufrieden mit Kompromiss zum Bürgergeld
Einen Tag vor der Beratung des neuen Bürgergeldes im Bundeskabinett haben sich Vertreter der "Ampel"-Parteien zufrieden mit dem ausgehandelten Kompromiss gezeigt. Der Grünen-Arbeitsmarktexperte Frank Bsirske lobte die geplante Neuregelung gegenüber der Nachrichtenagentur AFP als "Kurskorrektur in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik". FDP-Chef Christian Lindner verwies im "Münchner Merkur" darauf, dass auf die umstrittenen Sanktionen nicht vollständig verzichtet werde. Zustimmung zum Entwurf kam auch aus der SPD.
König Charles III. auf historischem Besuch in Nordirland
39 Mal war Charles bereits in Nordirland, am Dienstag reiste er erstmals in seiner neuen Funktion als König in die britische Provinz. Vor dem Schloss Hillsborough in Belfast, der offiziellen Residenz des Monarchen in Nordirland, winkten der 73-Jährige und seine Frau Camilla der Menge zu, die gekommen war, um einen Blick auf das Königspaar zu erhaschen.
Die Stadt des Lichts reduziert Beleuchtung öffentlicher Gebäude
Die als Stadt des Lichts bekannte französische Hauptstadt reduziert wegen gestiegener Energiepreise ihre Beleuchtung: Öffentliche Gebäude sollen von Herbstbeginn an nur noch bis 22.00 Uhr statt wie bisher bis 1.00 Uhr morgens angestrahlt werden. Am Eiffelturm werde das Licht nach dem letzten Besucher um 23.45 Uhr abgeschaltet, sagte Bürgermeisterin Anne Hidalgo am Dienstag.
Macron kündigt Bürgerdebatte über neues Gesetz zum Lebensende in Frankreich an
Frankreich hat einen neuen Anlauf zur gesetzlichen Regelung der Sterbehilfe genommen. Präsident Emmanuel Macron kündigte am Dienstag eine gesellschaftliche Debatte über "ethische Fragen zu Situationen am Lebensende" an. Kurz zuvor hatte sich der französische Ethikrat erstmals vorsichtig für eine aktive Sterbehilfe unter strengen Auflagen ausgesprochen.
Berliner Lehrer nach Video mit "Impfen macht frei"-Schriftzug zu Recht entlassen
Ein Berliner Lehrer ist wegen eines Internetvideos mit dem Standbild eines NS-Konzentrationslagertors samt Schriftzug "Impfen macht frei" zu Recht fristlos entlassen worden. Das entschied das Berliner Arbeitsgericht nach Angaben vom Dienstag in einem Verfahren, das der Lehrer angestrengt hatte. Das Video sei "eine unzulässige Verharmlosung des Holocausts", die Weiterbeschäftigung des Manns daher "unzumutbar".
Russland meldet massive Angriffe nach Rückeroberungen durch Ukraine
Nach der Rückeroberung großer Gebiete durch die Ukraine hat die russische Armee eigenen Angaben zufolge die ukrainischen Streitkräfte an allen Frontlinien "massiv" bombardiert. "Die Luft- und Raketen-Streitkräfte sowie die russische Artillerie führen in allen Einsatzgebieten massive Angriffe gegen Einheiten der ukrainischen Streitkräfte aus", teilte das russische Verteidigungsministerium am Dienstag in seinem täglichen Bericht mit. Der Kreml beschuldigte Kiew zudem der Misshandlung von Einwohnern der zurückeroberten Gebiete.
Regisseur Jean-Luc Godard nahm Beihilfe zum Suizid in Anspruch
Der am Dienstag gestorbene französisch-schweizerische Star-Regisseur Jean-Luc Godard hat Beihilfe zum Suizid erhalten. "Herr Godard hat die in der Schweiz legale Hilfe zu einem freiwilligen Abschied in Anspruch genommen", teilte Patrick Jeanneret, ein Berater der Familie, am Dienstag mit und bestätigte damit einen Bericht der französischen Zeitung "Libération". Grund dafür seien seine zahlreichen Krankheiten gewesen.
Ermittlungen gegen Beamten nach Polizeieinsatz mit tödlichem Ausgang eingestellt
Vier Monate nach dem Tod eines Manns nach einem Polizeieinsatz in Mannheim ist das Ermittlungsverfahren gegen einen Beamten eingestellt worden. Der Polizeibeamte habe in Notwehr gehandelt, als er dem Mann gezielt ins Bein geschossen habe, teilte die Staatsanwaltschaft in der baden-württembergischen Stadt am Dienstag mit. Letztlich war der 31-Jährige infolge eines hohen Blutverlusts durch Messerstiche gestorben, die er sich selbst zugefügt hatte.
Druck aus der Koalition auf Scholz in der Panzer-Frage wächst
Mit seiner ablehnenden Haltung gegenüber Panzerlieferungen an die Ukraine gerät Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) unter zunehmenden Druck in der eigenen Koalition. Koalitionspolitiker wie Anton Hofreiter (Grüne) und Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) drängten am Dienstag mit Nachdruck auf eine Belieferung der Ukraine mit deutschen Schützen- und Kampfpanzern. Mit dem Außenexperten Michael Roth drängte auch ein prominenter SPD-Politiker erneut auf ein solches Vorgehen.
Wagner-Einsatz gegen Griechenland weiter offen
Wenige Stunden vor dem Viertelfinale bei der Heim-EM gegen Griechenland ist der Einsatz des Basketball-Nationalspielers Franz Wagner (21) weiter offen. Dies teilte der Deutsche Basketball Bund (DBB) via Twitter mit.
Gericht gibt Stadt in Moscheestreit von Leinfelden-Echterdingen Recht
Im Streit um einen Moscheeneubau im baden-württembergischen Leinfelden-Echterdingen hat das Oberlandesgericht Stuttgart am Dienstag der Stadt Recht gegeben. Der beklagte muslimische Verein müsse das Erbbaurecht rückübertragen und bekomme auch nicht das Eigentum an dem Grundstück, entschied es. Wie es mit der Moschee weitergeht, ist allerdings noch unklar.
Freiburg verlängert mit Torhüter Flekken
Fußball-Bundesligist SC Freiburg plant langfristig mit seinem Stammkeeper: Wie die Breisgauer am Dienstag mitteilten, wurde der Vertrag mit Mark Flekken vorzeitig verlängert, die genaue Laufzeit teilte der Verein wie gewohnt nicht mit. Der 29-Jährige kam seit 2018 in 60 Pflichtspielen für den Klub zum Einsatz und überzeugt auch in dieser Saison bislang mit konstant starken Leistungen.
Habeck stellt neue Zuschüsse für Mittelstand in Aussicht
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat mittelständischen Unternehmen mit hohen Energiekosten neue Zuschüsse in Aussicht gestellt. Alle Unternehmen, die wegen der hohen Kosten "jetzt Probleme bekommen", sollen über eine Ausweitung des Energiekostendämpfungsprogramms staatliche Hilfen bekommen, wie Habeck am Dienstag beim Deutschen Arbeitgebertag ankündigte. Über die Gesamtsumme für diese Zuschüsse sei aber noch keine Einigung in der Koalition erzielt worden, fügte er hinzu.
Bsirske würdigt Bürgergeld-Gesetz als "Kurskorrektur" in der Arbeitsmarktpolitik
Der Grünen-Arbeitsmarktexperte Frank Bsirske betrachtet das geplante Bürgergeld trotz der Kritik aus den Sozialverbänden als "Kurskorrektur in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik". "Unser Ziel ist es, das Hartz-IV-System zu überwinden, den Menschen mehr Sicherheit zu geben und eine neue Kultur des Förderns in den Jobcentern zu etablieren", sagte Bsirske der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag. Das Gesetz wird am Mittwoch im Bundeskabinett beraten.
König Charles III. zu erstem Besuch in Nordirland eingetroffen
Charles III. ist am Dienstag erstmals in seiner Funktion als britischer König nach Nordirland gereist. Vor dem Schloss Hillsborough, der offiziellen Residenz des Monarchen in Nordirland, winkten der 73-Jährige und seine Frau Camilla der Menge zu, die gekommen war, um einen Blick auf das Königspaar zu erhaschen.
Knieverletzung: Bochum muss auf Asano verzichten
Bundesliga-Schlusslicht VfL Bochum muss im Kampf gegen den Abstieg vorerst auf Angreifer Takuma Asano verzichten. Wie der Klub am Dienstag mitteilte, erlitt der Japaner beim 1:3 im Straßenbahnderby bei Schalke 04 am vergangenen Samstag einen Innenbandanriss im rechten Knie. Die Verletzung werde konservativ behandelt, Asano dem VfL "mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen".
Papst Franziskus zu Religionsgipfel in Kasachstan eingetroffen
Papst Franziskus ist am Dienstag zu einem Gipfeltreffen mit Vertretern unterschiedlicher Religionen im zentralasiatischen Kasachstan eingetroffen. Der Papst landete um 17.15 Uhr Ortszeit (13.15 Uhr MESZ) in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan, wie ein AFP-Reporter berichtete. Das Religionstreffen mit rund hundert Delegationen aus 50 Ländern dauert bis Donnerstag und dürfte ganz im Zeichen des Ukraine-Krieges stehen. Der russisch-orthodoxe Patriarch Kirill nimmt nicht teil.
Fast 180.000 ukrainische Kinder an deutschen Schulen
Die Zahl der ukrainischen Schülerinnen und Schüler an deutschen Schulen ist weiter gestiegen. Die Bundesländer meldeten für die am Sonntag zu Ende gegangene 36. Kalenderwoche 179.218 Kinder und Jugendliche aus der Ukraine an den Schulen, wie die Kultusministerkonferenz (KMK) am Dienstag in Berlin mitteilte. Im Vergleich zur Vorwoche stieg die Zahl damit um 6431 an.
Wissler bedauert Austritt Schneiders aus der Linkspartei
Linken-Chefin Janine Wissler hat den Austritt des Hauptgeschäftsführers des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, aus der Partei bedauert. "Ich verstehe den Ärger und den Frust darüber, dass Beschlüsse und Positionen der Linken von einigen immer wieder öffentlich konterkariert werden", sagte Wissler der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag. Aber die Konsequenz, die er gezogen habe, "schmerzt mich zutiefst".
Mehrere Verletzte in Gedränge bei Vereidigung von Präsident Ruto in Kenia
Bei der Vereidigung des neuen kenianischen Präsidenten William Ruto sind mehrere Menschen in einem Gedränge verletzt worden. Hunderte Menschen versuchten am Dienstag, über Absperrungen ins Stadion in Nairobi zu gelangen, wo Ruto seinen Amtseid ablegen sollte. An einem Zugangstor fielen dutzende Menschen übereinander. Ruto wurde später in dem Stadion feierlich vereidigt.