Letzte Nachrichten
DOSB-Präsident Weikert bittet um Verzeihung
Präsident Thomas Weikert hat auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes im Namen des Präsidiums für das "Misstrauen und die Verdächtigungen gegen einzelne Personen" in der Vergangenheit um Verzeihung gebeten. Gleichzeitig warb Weikert in Baden-Baden für mehr Offenheit bei kritischen Auseinandersetzungen im DOSB. Das Vorgängerpräsidium hatte mehrere Gerichtsverfahren angestrengt - auch gegen DOSB-Mitglieder und Journalisten.
Biathlet Rees sprintet auf das Podest
Roman Rees hat sich im Biathlon-Sprint von Kontiolahti mit einem Podestplatz für seine starke Frühform belohnt. Über 10 km lief der 29-Jährige nach zwei fehlerfreien Schießeinlagen mit 18,3 Sekunden Rückstand auf Rang drei. Es gewann zum 53. Mal in einem Weltcup-Einzelrennen der fünfmalige Olympiasieger Johannes Thingnes Bö (Norwegen) vor seinem Teamkollegen Sturla Holm Laegreid (+10,4 Sekunden).
Klimaschutzsenatorin Schaefer als Spitzenkandidatin von Bremer Grünen bestätigt
Rund fünf Monate vor der Bürgerschaftswahl in Bremen haben die Grünen ihre Spitzenkandidatin Maike Schaefer abschließend bestätigt. Auf einer Delegiertenversammlung wurde die Klimaschutzsenatorin am Samstag auf Platz eins der Landesliste im Wahlbereich Bremen gewählt, wie die Partei mitteilte. In Bremen wird am 14. Mai kommenden Jahres eine neue Bürgerschaft gewählt, derzeit regiert dort die SPD in einer Dreierkoalition mit Grünen und Linken.
Kinostar Léa Seydoux steht nicht gerne im Mittelpunkt
Der französische Kinostar Léa Seydoux fühlt sich wohl damit, Alltagsmenschen zu verkörpern. "Das ist das erste Mal, dass ich eine ganz normale Frau spiele", sagte Seydoux den Funke-Zeitungen vom Samstag über ihren neuen Film "An einem schönen Morgen". In ihren vorherigen Filmen habe sie immer "eine Art Fantasie oder ein Objekt der Begierde" dargestellt, sagte sie. Verkörpert habe sie des weiteren schon "eine Alkoholikerin, eine Auftragskillerin, eine Mörderin - also ganz weit weg von normal".
Stuttgart holt Wohlgemuth als Mislintat-Nachfolger
Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hat Fabian Wohlgemuth als Sportdirektor und Nachfolger von Sven Mislintat verpflichtet. Der 43-Jährige kommt vom Zweitligisten SC Paderborn und unterschrieb beim Bundesliga-16. einen Vertrag bis 2025. Das teilten die Schwaben am Samstag mit.
Nina Hagen bereut früheren Fernseh-Eklat mit Angela Merkel
Sängerin Nina Hagen bereut ihren einstigen Talk-Show-Eklat mit der späteren Bundeskanzlerin Angela Merkel Anfang der Neunziger Jahre. "Heute tut es mir leid, dass ich geschrien habe und nicht sachlich geblieben bin", sagte die 67-Jährige der "Augsburger Allgemeinen" vom Samstag. Die Sängerin hatte sich 1992 bei einem Auftritt in der Sendung "Talk im Turm" mit der damaligen Frauenministerin Merkel harte Wortgefechte zum Thema Drogenpolitik geliefert und unter Protest die laufende Sendung verlassen.
Deschamps warnt vor Lewandowski: "Ihm reicht eine Chance"
Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat vor dem WM-Duell der Stürmerstars vor Polens Robert Lewandowski gewarnt. "Man muss seinen Einfluss auf das Spiel einschränken. Er ist sehr clever, technisch beschlagen und setzt seinen Körper intelligent ein. Ihm reicht eine Chance", sagte Deschamps vor dem Achtelfinale zwischen Frankreich und Polen am Sonntag (16.00 Uhr MEZ/ZDF und MagentaTV): "Er kann für viel Gefahr sorgen."
Kinderschutzbund fordert rasches Notprogramm für Kinderstationen
Als Reaktion auf die akute Bettenknappheit in Kinderkliniken hat der Deutsche Kinderschutzbund ein "rasches finanzielles Notprogramm" gefordert. Der Mangel in der Kindermedizin sei "sehr dramatisch", sagte Verbandspräsident Heinz Hilgers dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND; Samstagsausgaben). Er sei "wirklich entsetzt, dass man es so weit hat kommen lassen". Hilgers sprach von einem "Gefühl völliger Ohnmacht" und einer "großen Krise".
EU droht mit Bußgeld und Twitter-Abschaltung bei Verstößen gegen europäische Regeln
Im Streit über den Umgang mit Desinformation im Onlinedienst Twitter hat EU-Industriekommissar Thierry Breton mit Strafzahlungen und einer Abschaltung der Plattform von Elon Musk gedroht. Wenn Twitter sich nicht an die europäischen Regeln halte, könnten Strafzahlungen verhängt werden, sagte Breton den Zeitungen der Funke Mediengruppe und der französischen Zeitung "Ouest-France" vom Samstag. "Und wenn sich die Regelverstöße fortsetzen, können wir die Plattform in Europa abschalten." Niemand solle sich täuschen: "Wir werden das auch tun, wenn es nötig wird".
Scholz stellt sich nach einem Jahr Kanzlerschaft gutes Zeugnis aus
Ein Jahr nach Amtsantritt hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) eine positive Bilanz der von ihm geführten Regierung gezogen. "Geprägt worden ist dieses Jahr natürlich zuallererst von Russlands brutalem Krieg gegen die Ukraine", sagte Scholz in einer am Samstag veröffentlichten Videobotschaft. "Die Aufgaben, die sich für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft stellen, die haben wir darüber aber nicht vernachlässigt."
Sammer wünscht sich wieder Sportdirektor beim DFB
Matthias Sammer wünscht sich wieder einen Sportdirektor beim Deutschen Fußball-Bund (DFB). "Ein Sportsystem ohne einen übergeordneten sportlichen Leiter - das ist das Bild des Deutschen Fußball-Bundes. Ich habe genug Fehler gemacht in meinem Leben. Aber den Fehler, diese Position abzuschaffen, auf die Idee musst du erstmal kommen", sagte Sammer bei MagentaTV.
Bericht: Gesamtkosten für Corona-Warn-App steigen auf 220 Millionen Euro
Die Kosten für die Corona-Warn-App steigen weiter an: Das zuständige Bundesgesundheitsministerium teilte gegenüber der "Welt am Sonntag" mit, dass die 50 Millionen Euro, die für 2022 prognostiziert worden waren, nicht ausreichten. Für "den Betrieb und die Weiterentwicklung" der App fielen in diesem Jahr "voraussichtlich Kosten in Höhe von 73 Millionen Euro" an, zitierte das Blatt am Samstag einen Ministeriumssprecher.
Lahm besorgt wegen Heim-EM - Kritik an Flick
Philipp Lahm ist nach dem WM-Debakel höchst besorgt über den Zustand der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. "Nun gilt es, die Richtigen zu finden, auch mit Blick auf die Heim-EM, die schon in 18 Monaten beginnt und für die das Abschneiden natürlich eine Katastrophe ist, da brauchen wir nicht drum herumzureden", schrieb der EURO-Turnierdirektor in seiner Kolumne für das RedaktionsNetzwerk Deutschland.
US-Rockband Guns N' Roses verklagt Waffenladen wegen Namensstreits
Die US-Rockband Guns N' Roses will wegen eines Namensstreits um einen Online-Waffenladen vor Gericht ziehen. Die Band wolle mit dem Anbieter Texas Guns and Roses nicht in Verbindung gebracht werden, hieß es in der am Donnerstag in Los Angeles eingereichten Klageschrift. Den Verbrauchern werde aber vorgegaukelt, dass der Online-Shop etwas mit der Band zu tun habe.
Bericht: Rekord bei Sprengung von Geldautomaten
Bundesweit sind in diesem Jahr nach einem Medienbericht rund 450 Geldautomaten gesprengt worden. Damit sei bei dem Delikt ein Höchststand erreicht worden, berichtete die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Teilnehmer der Innenministerkonferenz (IMK), die bis Freitag in München stattfand. Demnach wurden in den Vorjahren deutlich weniger Automaten gesprengt: 414 im Jahr 2020 und 381 im Jahr 2021.
Bob: Friedrich feiert Premierensieg in Park City
Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich (Oberbärenburg) hat sich auch durch einen Trainingssturz nicht aus der Bahn werfen lassen und einen ungewöhnlichen Premierensieg eingefahren. Der Rekordweltmeister feierte im Zweier seinen dritten Erfolg im dritten Saisonrennen, der Bob-Dominator beglich dabei seine Rechnung mit der Eisrinne in Park City.
Waldbrand nahe der Copacabana
Die Feuerwehr von Rio de Janeiro hat am Freitag (Ortszeit) gegen einen Waldbrand nahe der Copacabana gekämpft. Die Flammen auf einem der Hügel hinter dem berühmten Strand waren bis in andere Viertel der brasilianischen Metropole zu sehen. Zunächst seien keine Wohngebiete betroffen und nur Vegetation verbrannt, sagte ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur AFP. Es gebe auch keine Verletzten.
Jung-Papa Schröder fehlt bei Lakers-Sieg
Ohne Jung-Papa Dennis Schröder (29) sind die Los Angeles Lakers in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA zu einem 133:129-Sieg bei den Milwaukee Bucks gekommen. Der Kapitän des Deutschen Basketball Bundes (DBB) erhielt von seinem Klub eine Freistellung für die Begegnung, Schröder war zum dritten Mal Vater geworden.
Lindner warnt in Streit um Subventionen vor Handelskrieg mit den USA
Im Streit um das milliardenschwere Klimaschutz- und Sozialpaket von US-Präsident Joe Biden warnt Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) vor einem Handelskrieg mit Washington. "Die USA sind unser Wertepartner, aber zugleich gibt es eine enorm protektionistische Wirtschaftspolitik", sagte Lindner der "Welt am Sonntag". Deshalb müsse die Bundesregierung in Washington deutsche Interessen vertreten und auf die negativen Konsequenzen für Deutschland hinweisen.
NHL: Neuntes Saisontor für Stützle bei Ottawa Senators
Eishockey-Profi Tim Stützle von den Ottawa Senators spielt weiterhin eine außergewöhnlich gute Saison in der nordamerikanischen National Hockey League (NHL). Der 20-Jährige erzielte beim 3:2 nach Verlängerung der Kanadier bei den New York Rangers im Madison Square Garden in der 33. Minute im Powerplay seinen neunten Saisontreffer. In 23 Spielen hat Stützle damit schon 23 Scorerpunkte verbucht.
Xhaka über Jashari-Jubel: "Kein politischer Hintergrund"
Der Schweizer Kapitän Granit Xhaka wollte mit seinem Jubel im Jashari-Trikot nach eigener Aussage nur ein freundschaftliches Statement setzen. "Das hatte überhaupt keinen politischen Hintergrund", beteuerte der Mittelfeldspieler nach dem 3:2 (2:2) gegen Serbien.
Neymar-Einsatz im WM-Achtelfinale noch offen
Der Einsatz des brasilianischen Superstars Neymar im Achtelfinale der Fußball-WM in Katar ist noch offen. "Wir haben noch 72 Stunden bis zum nächsten Spiel, wir sollten die Zeit zu unseren Gunsten nutzen", sagte Teamarzt Rodrigo Lasmar nach dem 0:1 (0:0) des Rekordweltmeisters zum Vorrundenabschluss gegen Kamerun.
Biathletin Preuß fehlt auch im Sprint
Biathletin Franziska Preuß wird auch die beiden abschließenden Wettbewerbe beim Weltcup-Auftakt in Kontiolahti verpassen. Wie der Deutsche Skiverband (DSV) vor dem Sprintrennen am Samstag (13.45 Uhr/ARD und Eurosport) mitteilte, verhindern anhaltende gesundheitliche Probleme die Rückkehr der 28-Jährigen ins Team. Preuß hatte bereits das Einzel und die Staffel verpasst, der Verfolger am Sonntag ist damit auch kein Thema mehr.
Vogts kritisiert Spieler: "Jeder will für sich glänzen"
Der ehemalige Bundestrainer Berti Vogts hat den deutschen Nationalspielern nach dem blamablen Aus bei der Fußball-WM in Katar mangelnde Einstellung vorgeworfen. "Ich muss alles dafür tun, den Ball zu erobern und mein Tor zu verteidigen. Aber dazu ist auch mal Drecksarbeit nötig. Und die Drecksarbeit will keiner machen", schreibt Vogts in seiner WM-Kolumne für die Rheinische Post.
Die Sport-Höhepunkte am Samstag, 3. Dezember
Bei der Fußball-WM startet am Samstag die K.o.-Runde. Im Achtelfinale treffen die Niederlande um 16.00 Uhr auf Underdog USA, im Abendspiel um 20.00 Uhr will Mitfavorit Argentinien um Superstar Lionel Messi gegen Außenseiter Australien das Viertelfinal-Ticket lösen.
US-Luftwaffe stellt neuen Tarnkappenbomber B-21 vor
Die US-Luftwaffe hat ihren neuen Tarnkappenbomber B-21 Raider vorgestellt - das erste neue Bomber-Modell der Air Force seit Jahrzehnten. Das High-Tech-Flugzeug wurde am Freitag in einer aufwändigen Inszenierung auf dem Gelände des Rüstungskonzerns Northrop Grumman in Palmdale (Kalifornien) präsentiert.
G7 und EU beschließen Preisdeckel für russisches Öl
Nach langem Ringen um die genauen Modalitäten haben sich die G7- und die EU-Staaten auf einen Preisdeckel für russisches Öl geeinigt. Die wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine am Freitag beschlossene Preisobergrenze liegt bei 60 Dollar (57 Euro) pro Barrel für über den Seeweg transportiertes Öl. Damit soll Moskau laut einer G7-Erklärung "daran gehindert werden, von seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine zu profitieren".
Star-Auflauf bei Verleihung von Umweltpreis durch Prinz William in Boston
Star-Auflauf für Prinz William und seine Ehefrau Kate in Boston: Der britische Thronfolger hat in der US-Metropole einen von ihm ins Leben gerufenen Umweltpreis verliehen - und viele Prominente aus dem Showgeschäft waren dabei. Unter anderem traten die Sängerin Annie Lennox und das Schwestern-Duo Chloe x Halle bei der Veranstaltung am Freitag auf; Schauspieler Rami Malek und Fußballikone David Beckham übergaben Preise.
Patientenschützer warnen vor "Verschiebebahnhof" bei Klinik-Tagesbehandlungen
Patientenschützer warnen vor einem möglichen "Verschiebebahnhof" in Kliniken durch die vom Bundestag beschlossene Einführung von Tagesbehandlungen. Er befürchte, "dass insbesondere alte und schwache Patienten weder Kraft noch Mut aufbringen können, sich gegen den täglichen Verschiebebahnhof aufzulehnen", sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der "Bild"-Zeitung (Samstagsausgabe). Schon heute funktioniere manches "Chaos-Krankenhaus nur noch, weil kranke Menschen herumgeschoben werden, die sich nicht zu Wehr setzen".
Demokraten ändern auf Drängen Bidens ihren Kalender für Präsidentenwahl 2024
Auf Drängen von Amtsinhaber Joe Biden ändern die US-Demokraten ihren Kalender zur Bestimmung ihres Kandidaten für die Präsidentschaftswahl 2024. Als erstes soll laut einem am Freitag getroffenen Beschluss des zuständigen Parteigremiums nun im Bundesstaat South Carolina abgestimmt werden, statt wie bisher immer in Iowa und New Hampshire. Biden will damit nach eigenen Angaben Afroamerikanern mehr Gewicht geben.
Auch G7 und Australien beschließen Preisdeckel von 60 Dollar für russisches Öl
Nach der Einigung der Europäischen Union (EU) auf einen Preisdeckel für russisches Öl haben auch die G7-Staaten und Australien eine Obergrenze von 60 Dollar pro Barrel beschlossen. Diese solle am Montag "oder sehr bald danach" in Kraft treten, hieß es in einer am Freitag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. Damit solle "Russland daran gehindert werden, von seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine zu profitieren".
Im Weinstein-Prozess sind nun die Geschworenen am Zuge
Im Prozess gegen den früheren US-Filmproduzenten Harvey Weinstein sind nun die Geschworenen am Zuge. Die Jury begann am Freitag in Los Angeles mit ihren Beratungen über das Urteil, das für einen der ehemals mächtigsten Männer Hollywoods eine Haftstrafe bis ans Ende seines Lebens bedeuten könnte. In ihrem Schlussplädoyer hatte Staatsanwältin Marlene Martinez die Geschworenen am Donnerstag aufgefordert, "der Terrorherrschaft des Angeklagten ein Ende zu bereiten".