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Skilegende Rosi Mittermaier im Alter von 72 Jahren gestorben
Die deutsche Skilegende Rosi Mittermaier ist tot. Sie starb im Alter von 72 Jahren nach schwerer Krankheit, wie ihre Familie am Donnerstag dem Sport-Informationsdienst (SID) mitteilte. Die ehemalige Weltklasseathletin sei "im Kreise der Familie friedlich eingeschlafen". Mittermaier war durch den Gewinn zweier Goldmedaillen bei den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck berühmt geworden, zusätzlich gewann sie damals noch eine Silbermedaille.
Zweimalige Olympiasiegerin Mittermaier gestorben
Deutschlands einstige Ausnahme-Skirennläuferin Rosi Mittermaier ist tot. Das bestätigte die Familie der zweimaligen Olympiasiegerin am Donnerstag dem SID. Mittermaier sei am Mittwoch nach schwerer Krankheit "im Kreise der Familie friedlich eingeschlafen", sie wurde 72 Jahre alt.
Trauerfeier für verstorbenen früheren Papst Benedikt XVI. begonnen
Auf dem Petersplatz im Vatikan hat die Trauerfeier für den verstorbenen früheren Papst Benedikt XVI. begonnen. Geleitet wird sie von dessen Nachfolger, Papst Franziskus.
Menge versammelt sich zur Trauerfeier für verstorbenen Papst Benedikt XVI.
Zahlreiche Menschen haben sich am Donnerstagmorgen zur Trauerfeier für den verstorbenen früheren Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz versammelt. In den Zuschauerreihen blieben bei nebligem und kühlem Wetter allerdings zunächst große Lücken. Papst Franziskus wird die Messe für seinen Vorgänger halten, die nach Angaben des Vatikans "feierlich, aber schlicht" gestaltet wird.
Söder hat keine Ambitionen auf Kanzlerkandidatur und überlässt Merz Vortritt
Der CSU-Vorsitzende Markus Söder will Friedrich Merz (CDU) bei der Frage der nächsten Kanzlerkandidatur den Vorrang lassen. "Ich persönlich habe definitiv keine Ambitionen mehr: Das Thema Kanzlerkandidatur ist für mich erledigt", sagte Söder dem "Münchner Merkur" vom Donnerstag in einem gemeinsamen Interview mit Merz. "Aus meiner Sicht ist die Sache klar: Der Parteivorsitzende der CDU hat innerhalb der CDU den klaren Führungsanspruch. Die CDU wiederum hat im Normalfall den Vorrang gegenüber der CSU."
Habeck verteidigt sogenannten blauen Wasserstoff als Übergangstechnologie
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat sogenannten blauen Wasserstoff, der aus Erdgas gewonnen wird, als Übergangstechnologie verteidigt. Aus Erneuerbaren gewonnener grüner Wasserstoff sei zwar "das Mittel der Wahl", sagte Habeck, der sich am Donnerstag zu politischen Gesprächen in Norwegen aufhielt, im ARD-"Morgenmagazin". Für den Übergang sei aber auch blauer Wasserstoff nötig, also Erdgas, bei dem CO2 abgespalten und gespeichert werde. Das biete Norwegen an.
Baerbock: Nordirland-Protokoll "Achillesferse" in Beziehungen zu Großbritannien
Bundesaußenministern Annalena Baerbock (Grüne) hat vor ihrem Antrittsbesuch in London das im Brexit-Abkommen vereinbarte Nordirland-Protokoll als "Achillesferse" der Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich bezeichnet. Es sei "zentral, dass wir auf der Basis bestehender Vereinbarungen eine verantwortungsvolle und pragmatische Lösung für Nordirland finden", erklärte Baerbock vor ihrer Abreise am Donnerstag. In der britischen Hauptstadt wird Baerbock ihren britischen Kollegen James Cleverly treffen.
Bericht: Prinz Harry wirft Bruder William in Buch körperlichen Angriff vor
Der britische Prinz Harry wirft seinem Bruder William laut einem Zeitungsbericht in seiner in der kommenden Woche erscheinenden Autobiografie vor, ihn bei einem Streit körperlich angegriffen zu haben. Wie der britische "Guardian" in der Nacht zum Donnerstag berichtete, schildert Harry, wie sein älterer Bruder ihn in der Küche seiner Wohnung in London zu Boden gestoßen habe.
Chef des Lehrerverbands fordert Migranten-Obergrenze für Schulklassen
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, hat die Einführung von Migrantenquoten an Schulen und in Klassen gefordert. Ab einem Anteil von 35 Prozent Kindern mit Migrationshintergrund in einer Klasse nähmen "die Leistungen überproportional" ab, sagte Meidinger der "Bild" vom Donnerstag. Integration gelinge nicht, wenn zum Beispiel in Klassen an Brennpunktschulen 95 Prozent nicht-deutsche Schüler säßen. "Wir haben ein Integrationsproblem in Deutschland", welches sich auch an den Schulen abspiele, sagte er.
Deutsche Exporte erneut gesunken - Importe gehen noch stärker zurück
Die deutschen Exporte sind im November erneut gesunken. Verglichen mit dem Vormonat Oktober gingen die Ausfuhren um 0,3 Prozent zurück und hatten einen Umfang von 135,1 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Schon in den beiden Vormonaten waren die deutschen Ausfuhren zurückgegangen. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ergibt sich für November ein deutliches Plus von 13,3 Prozent - auch wegen der gestiegenen Preise.
FDP macht Druck auf Scholz: Nach Macrons Ja muss auch Berlin Kampfpanzer liefern
Nach Frankreichs Entscheidung zur Lieferung leichter Kampfpanzer an die Ukraine hat die FDP Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zu einem Kurswechsel aufgefordert. Scholz könne derartige Lieferungen auch von deutscher Seite nun nicht länger ablehnen, sagte die FDP-Verteidigungsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann am Donnerstagmorgen der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Das vom Bundeskanzleramt ständig vorgeschobene Argument, Deutschland dürfe keine Alleingänge starten, ist absolut passé", sagte die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses weiter.
Rassismus in Italien: Umtiti geht unter Tränen vom Platz
Rassismusskandal in Italien: Samuel Umtiti von US Lecce hat das Spielfeld nach dem 2:1 gegen Lazio Rom unter Tränen verlassen, nachdem er und sein Teamkollege Lameck Banda am Mittwoch von Fans aus der Hauptstadt rassistisch beleidigt worden waren. Zeitweise war die Partie in der zweiten Halbzeit vom Schiedsrichter unterbrochen worden. Umtiti, Frankreichs Weltmeister von 2018, wurde von den Lecce-Anhängern mit stehenden Ovationen bedacht.
Zahl der Energieberatungen bei Verbraucherschützern 2022 stark gestiegen
Die Zahl der Energieberatungen bei den Verbraucherzentralen des Landes ist im vergangenen Jahr stark gestiegen. Wie die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) am Donnerstag unter Berufung auf Angaben des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) berichteten, gab es 2022 knapp 280.000 Beratungen - das waren rund 100.000 mehr als im Vorjahr.
Die Tournee-Führenden nach Innsbruck: 23 von 25 kamen durch
Dem norwegischen Spitzenreiter Halvor Egner Granerud ist der Sieg bei der 71. Vierschanzentournee zumindest rein statistisch kaum mehr zu nehmen. Seit der Tournee 1997/98 lagen von 25 Gesamtführenden nach dem dritten Springen 23 schließlich auch in der Endabrechnung in vorne. Bei den vergangenen 23 Auflagen verspielte nur der Norweger Daniel Andre Tande (2016/17) seinen Vorsprung und wurde Dritter.
Djokovic mit nächstem Sieg in Adelaide - von Fans gefeiert
Tennis-Star Novak Djokovic (35) ist auf dem Weg zu den Australian Open trotz eines Wacklers ins Viertelfinale von Adelaide eingezogen. Der topgesetzte Serbe gewann mit etwas Mühe mit 7:6 (7:3), 7:6 (7:5) gegen den Franzosen Quentin Halys und trifft in der Runde der letzten Acht nun auf Denis Shapovalov (Kanada). Wie schon in seiner ersten Partie wurde Djokovic von den Fans gefeiert.
NBA: Schröder führt Lakers zum Sieg
Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder hat die Los Angeles Lakers mit einer starken Leistung zum dritten Sieg in Folge in der NBA geführt. Dem 29 Jahre alten Point Guard gelangen beim 112:109-Erfolg gegen Miami Heat 32 Punkte und zwei Assists. Für die Lakers, die auf den erkrankten LeBron James und den verletzten Anthony Davis verzichten mussten, war es der 17. Sieg im 38. Spiel.
Biden spricht mit Hamlins Eltern, Zustand verbessert
Nachdem Damar Hamlin auf dem Feld einen Herzstillstand erlitten hat, sprach US-Präsident Joe Biden den Eltern des Footballprofis von den Buffalo Bills Mut zu. "Ich habe ausführlich mit seiner Mutter und seinem Vater gesprochen", sagte Biden nach der Unterhaltung und nannte Football eine "gefährliche" Sportart: "Wir müssen es einfach anerkennen."
Jill Biden wird wegen kleiner Hautauffälligkeit im Gesicht operiert
Wegen einer kleinen Hautauffälligkeit im Gesicht muss sich die First Lady der USA in der kommenden Woche einer Operation unterziehen. Die Sprecherin von Jill Biden teilte am Mittwoch in Washington mit, die "kleine Läsion" sei bei einer Routinekontrolle zur Hautkrebsvorsorge über dem rechten Auge entdeckt worden.
Dakar: Mehr Power für Audi - Al-Attiyah sauer
Ab der 5. Etappe der 45. Rallye Dakar in Saudi-Arabien dürfen die Hybridautos von Audi mit mehr Leistung an den Start gehen - zum Unmut des Titelverteidigers Nasser Al-Attiyah (Katar/Toyota). "Was für eine Überraschung, unserem Hauptkonkurrenten elf PS mehr zu geben", schrieb der Führende im Gesamtklassement bei Instagram und richtete seine Wut in Richtung der Veranstalter: "Danke, dass Sie das Rennen vorzeitig beendet haben."
Füllkrug sieht Defizite bei Talententwicklung
Nationalspieler Niclas Füllkrug sieht Defizite in der Talententwicklung im deutschen Fußball. "Man muss wieder versuchen, in der Ausbildung der Spieler mehr Individualisten zu entwickeln", sagte der Torjäger des Bundesligisten Werder Bremen im Sport1-Interview. Es gehe darum, "dass die Spieler sich wieder selbst ausleben können. Dann bekommt man Individualisten, die Dinge können, die andere nicht können."
Handball-WM: Strenge Corona-Richtlinien stoßen auf Kritik
Die strengen Corona-Richtlinien vor und während der anstehenden Handball-WM in Polen und Schweden (11. bis 29. Januar) stoßen bei den Spielern weiter auf Kritik. Die Menschenrechte der Spieler seien durch die Regeln beschnitten, schrieb der isländische Nationaltorwart Björgvin Pall Gustavsson in einem offenen Brief auf seinem Twitteraccount.
Spaltung der US-Republikaner lähmt weiter Sprecher-Wahl im Repräsentantenhaus
Die Zerstrittenheit der Republikaner im US-Repräsentantenhaus hat auch am Mittwoch die Wahl eines neuen Sprechers verhindert: In drei weiteren Abstimmungen verweigerten konservative Hardliner dem republikanischen Kandidaten Kevin McCarthy die Unterstützung. Nach insgesamt sechs ergebnislosen Abstimmungen binnen zwei Tagen vertagten die Abgeordneten die Debatte auf Donnerstag.
EU-Außenbeauftragter Borrell besucht trotz Korruptionsaffäre Marokko
Vor dem Hintergrund der Korruptionsaffäre um das Europaparlament hält sich der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Donnerstag zu einem Besuch in Marokko auf. In Rabat will Borrell mit Regierungschef Aziz Akhannouch, Außenminister Nasser Bourita und Wirtschaftsvertretern zusammentreffen.
Habeck will Wasserstoff-Kooperation mit Norwegen unterzeichnen
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) führt am Donnerstag energiepolitische Gespräche in Oslo mit der norwegischen Regierung. Mit Regierungschef Jonas Gahr Störe will Habeck laut Bundeswirtschaftsministerium eine gemeinsame Erklärung zum Thema Wasserstoff unterzeichnen. Norwegen soll für Deutschland ein wichtiger Lieferant von grünem Wasserstoff werden. Außerdem trifft Habeck Industrieminister Christian Vestre, Energieminister Terje Lien Aasland sowie Umweltminister Espen Barth Eide.
Technikmesse CES erwartet nach zwei Pandemie-Jahren wieder rund 100.000 Besucher
Die Technikmesse Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas beginnt am Donnerstag mit ihrem offiziellen Programm. Das international viel beachtete Event hatte zuvor wegen der Corona-Pandemie 2020 ausschließlich online und 2021 in begrenztem Umfang stattgefunden. Nun werden wieder um die 100.000 Besucherinnen und Besucher im Convention Center der Wüstenstadt im US-Bundesstaat Nevada erwartet.
Baerbock reist zu erstem Besuch seit Amtsantritt nach London
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) reist am Donnerstag für den ersten deutsch-britischen strategischen Dialog und erstmals seit ihrem Amtsantritt nach London. In der britischen Hauptstadt trifft Baerbock nach Angaben des Auswärtigen Amts ihren britischen Kollegen James Cleverly. Gegen 17.00 Uhr wollen die beiden Chefdiplomaten sich den Fragen der Journalisten stellen.
Trauerfeier für verstorbenen Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz
Mit einer in der Geschichte der katholischen Kirche beispiellosen Trauerfeier für einen Pontifex wird am Donnerstag (09.30 Uhr) der verstorbene emeritierte deutsche Papst Benedikt XVI. verabschiedet. Benedikts Nachfolger, der amtierende Papst Franziskus, wird der Messe auf dem Petersplatz vorstehen und die Predigt halten.
Amazon kündigt Entlassung von mehr als 18.000 Beschäftigten an
Der Stellenabbau beim Internetriesen Amazon fällt größer aus als zunächst geplant: Konzernchef Andy Jassy kündigte am Mittwochabend (Ortszeit) auf der Unternehmens-Website die Streichung von "etwas mehr als 18.000" Arbeitsplätzen an. Davon sei auch Europa betroffen. Im November hatte Amazon die Entlassung von rund 10.000 Beschäftigten angekündigt.
US-Repräsentantenhaus vertagt Wahl des Sprechers erneut
Die Wahl eines neuen Sprechers des US-Repräsentantenhauses in Washington ist am Mittwoch erneut gescheitert. Trotz der Mehrheit der Republikaner erhielt ihr Kandidat Kevin McCarthy nicht die notwendige Mehrheit, weil konservative Hardliner erneut in drei Wahlrunden gegen ihn stimmten. Nach insgesamt sechs ergebnislosen Abstimmungen binnen zwei Tagen vertagten sich die Abgeordneten auf Donnerstagmittag (Ortszeit, 18.00 Uhr MEZ).
Paus dringt auf Neuregelung von Schwangerschaftsabbrüchen außerhalb des Strafrechts
Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) dringt auf eine Abschaffung des Paragrafen 218 des Strafgesetzbuchs, der Schwangerschaftsabbrüche unter Strafe stellt. Es gehe um fundamentale, um existenzielle Fragen, es gehe um das Menschenrecht auf reproduktive Selbstbestimmung und um das Recht von Frauen, über ihren Körper zu entscheiden, sagte die Grünen-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Für sie sei das Strafgesetzbuch "nicht der richtige Ort, das zu regeln".
Biden kündigt Besuch der US-mexikanischen Grenze an
Mit einer Rede und einem Besuch an der Grenze zu Mexiko will sich US-Präsident Joe Biden dem politisch heiklen Thema der illegalen Einwanderung stellen. Er werde am Donnerstag eine Rede über "Grenzsicherheit" halten, sagte Biden am Mittwoch vor Journalisten im Weißen Haus. Zuvor hatte Biden bereits bei einem Besuch im Bundesstaat Kentucky angekündigt, erstmals seit seinem Amtsantritt vor zwei Jahren die US-mexikanische Grenze besuchen zu wollen.
Zwei Jahre nach Sturm auf US-Kapitol sucht die Polizei immer noch 350 Verdächtige
In den zwei Jahren seit der Erstürmung des US-Kapitols durch Anhänger von Donald Trump haben die US-Behörden 950 Verdächtige festgenommen. Nach rund 350 weiteren Verdächtigen werde weiter gesucht, teilte das Justizministerium in Washington am Mittwoch mit. "Unsere Arbeit ist noch lange nicht vorbei", erklärte US-Justizminister Merrick Garland zwei Tage vor dem Jahrestag am 6. Januar.