Letzte Nachrichten
Deutsche Bahn lädt GDL zu neuen Verhandlungen am Montag ein
Die Deutsche Bahn (DB) hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) für Montag zu neuen Tarifverhandlungen eingeladen. Grundlage soll der Vorschlag der beiden Moderatoren zur Arbeitszeitverkürzung sein, den diese in der vergangene Woche gescheiterten Verhandlungsrunde vorgelegt hatten, wie die Bahn am Freitag mitteilte. Bahn-Personalvorstand Martin Seiler richtete den Vorschlag in einer Mail an den GDL-Vorsitzenden Claus Weselsky.
Rede zur Lage der Nation: US-Präsident Biden greift Trump frontal an
US-Präsident Joe Biden hat in einer kämpferischen Rede vor dem Kongress vor Gefahren für die Demokratie bei einem Wiedereinzug seines voraussichtlichen Wahl-Rivalen Donald Trump ins Weiße Haus gewarnt. Er wolle "den Kongress aufwecken und das amerikanische Volk auf die Gefahr aufmerksam machen", sagte Biden am Donnerstagabend (Ortszeit) in seiner alljährlichen Rede zur Lage der Nation. Er warf Trump vor, Kreml-Chef Wladimir Putin gefügig zu sein.
Baerbock ruft zu weltweitem Kampf für Frauenrechte auf
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat anlässlich des internationalen Frauentages an diesem Freitag zum weltweiten Kampf für Frauenrechte aufgerufen. "Frauenrechte sind weltweit ein Maßstab für den Zustand der Gesellschaften", sagte Baerbock in einer am Morgen veröffentlichten Videobotschaft. Je besser Frauen gesellschaftlich repräsentiert seien und je mehr Mittel ihnen zur Verfügung stünden, "umso stärker ist ein Land, sozial und wirtschaftlich", hob sie hervor.
Wegen Fotos: 17-Jähriger bei Sturz von Schornstein lebensgefährlich verletzt
Ein 17-Jähriger ist in Mecklenburg-Vorpommern von einem rund 20 Meter hohen Schornstein gestürzt und hat sich dabei lebensgefährlich verletzt. Nach Polizeiangaben vom Freitag ereignete sich der Unfall am Donnerstagabend in Kuhlen-Wendorf. Der Jugendliche kletterte nach ersten Erkenntnissen auf den Schornstein, um Fotos zu machen.
Bewaffnete entführen im Nordwesten Nigerias mehr als 200 Schüler
Im Nordwesten Nigerias haben Bewaffnete eine Schule angegriffen und nach Angaben von Anwohnern und eines Lehrers mehr als 200 Kinder entführt. Örtliche Behörden im Bundesstaat Kaduna bestätigten Entführungen von Kindern aus der Schule in Kuriga am Donnerstag. Sie erklärten aber, die Anzahl der Verschleppten noch nicht festgestellt zu haben. Nach Angaben örtlicher Bewohner wurde mindestens ein Mensch bei dem Angriff getötet.
Iren stimmen über Verfassungsartikel zu Familien und Rolle der Frau ab
Die Iren stimmen über die Neufassung eines Verfassungsartikels zur Ehe und zur Rolle der Frau in der Familie ab. 3,5 Millionen Wahlberechtigte waren seit Freitagmorgen aufgerufen, über Änderungen am Artikel 41 der irischen Verfassung aus dem Jahr 1937 abzustimmen. Die Ergebnisse werden für den späten Samstag erwartet.
Bewaffneter dringt in Schule in Brandenburg ein und löst Amokalarm aus
Ein Bewaffneter ist am Freitagmorgen in eine Schule in Petershagen in Brandenburg eingedrungen und hat einen Amokalarm ausgelöst. Wie die Polizei in Potsdam mitteilte, wurde der Mann "im Umfeld der Schule" von Einsatzkräften überwältigt. Dabei wurden er und ein Polizist leicht verletzt. Weitere Verletzte gab es nicht.
Industrieproduktion steigt im Januar erstmals seit Monaten wieder an
Die Industrieproduktion in Deutschland ist im Januar erstmals seit Monaten wieder angestiegen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte, wuchs die Produktion des Produzierenden Gewerbes im Vormonatsvergleich um 1,0 Prozent. Zuvor hatte das Statistikamt sieben Mal in Folge einen Rückgang gemeldet. Den Wert für Dezember revidierte es nachträglich um 0,4 Prozentpunkte auf 2,0 Prozent nach unten.
St. Pauli: Hürzeler verlängert, keine Vertragsdetails
Trainer Fabian Hürzeler (31) hat nach zähen Verhandlungen seinen Vertrag beim Aufstiegsaspiranten FC St. Pauli über die laufende Saison hinaus verlängert. Das gab der Tabellenführer der 2. Liga am Freitag bekannt, ohne weitere Details zu nennen. "Über die Vertragsinhalte vereinbarten der FC St. Pauli und sein Cheftrainer Stillschweigen", hieß es in einer Mitteilung.
Ausgaben für Forschung und Entwicklung erreichten 2022 neuen Höchststand
Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland haben im Jahr 2022 ihren langjährigen Aufwärtstrend fortgesetzt und einen neuen Höchststand erreicht. Sie stiegen im Vergleich zum Vorjahr 2021 um sieben Prozent auf 121,4 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Freitag unter Verweis auf vorläufige Daten mitteilte. Darin sind alle Forschungs- und Entwicklungsausgaben von Unternehmen, Hochschulen und sonstigen Forschungsinstitutionen enthalten.
Aldi plant 800 zusätzliche Supermärkte in den USA bis Ende 2028
Aldi will in den kommenden rund fünf Jahren 800 weitere Supermärkte in den USA eröffnen. Bis Ende 2028 seien mehr als neun Milliarden Dollar (8,2 Milliarden Euro) dafür eingeplant, teilte die Supermarktkette am Donnerstag in den USA mit. Der Chef von Aldi in den USA, Jason Hart, erklärte, der Discounter eröffne seit mehr als zehn Jahren hunderte neue Supermärkte pro Jahr in den Vereinigten Staaten. Die Nachfrage sei nach wie vor hoch.
Gegen Guardiola: Klopp setzt auf Nunez
Erster gegen Zweiter, Jürgen Klopp gegen Pep Guardiola, FC Liverpool gegen Manchester City - und die nächste Show von Darwin Nunez? Klopp setzt im womöglich vorentscheidenden Duell um den Titel in der Premier League jedenfalls voll auf formstarken Uruguayer. "Die Qualität kommt ihm aus den Ohren heraus", sagte Klopp über seinen Angreifer, der beim 5:1 im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League bei Sparta Prag einen Doppelpack erzielte.
Biden warnt vor Angriff auf Demokratie - und attackiert Trump
US-Präsident Joe Biden hat in seiner Rede an die Nation vor einem Angriff auf die US-Demokratie gewarnt und dabei - ohne konkret dessen Namen zu nennen - auch immer wieder seinen wahrscheinlichen Konkurrenten bei der anstehenden Präsidentschaftswahl, Donald Trump, attackiert. Er wollen "den Kongress aufwecken und das amerikanische Volk auf die Gefahr aufmerksam machen", sagte der 81-jährige Biden am Donnerstag (Ortszeit)in der mehr als einstündigen Ansprache vor dem Kongress in Washington.
NHL: Draisaitls Oilers verlieren bei den Blue Jackets
Die Siegesserie von Leon Draisaitls Edmonton Oilers in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL ist überraschend gerissen. Nach fünf Erfolgen am Stück verlor Edmonton 2:4 bei den Columbus Blue Jackets, Draisaitl legte das zwischenzeitliche 1:3 durch Zach Hyman (22.) auf, den Fehlstart ins Spiel mit drei Gegentoren im ersten Drittel konnten die Oilers nicht mehr aufholen.
Starker Schröder verliert mit den Nets
Selbst mit seiner persönlichen Bestleistung im Trikot der Brooklyn Nets hat der deutsche Basketball-Weltmeister Dennis Schröder eine Niederlage bei einem der schwächsten Teams der nordamerikanischen Profiliga NBA nicht verhindern können. Schröder erzielte 31 Punkte und war damit mit Abstand der erfolgreichste Werfer seines Teams - am Ende stand dennoch ein 112:118 der Nets bei den Detroits Pistons.
Biden beauftragt US-Armee mit Bau eines provisorischen Hafens vor dem Gazastreifen
Um zusätzliche Hilfsgüter in den Gazastreifen liefern zu können, hat US-Präsident Joe Biden die Armee damit beauftragt, im Gazastreifen einen temporären Hafen zu errichten. "Heute Abend befehle ich den US-Streitkräften, eine Notfallmission durchzuführen, um an der Küste von Gaza einen provisorischen Hafen einzurichten, der große Schiffe mit Nahrungsmitteln, Wasser, Medikamenten und Notunterkünften aufnehmen kann", sagte Biden am Donnerstag (Ortszeit) in seiner Rede zur Lage der Nation vor dem Kongress im Washington.
Hamilton über Jos Verstappen: "Sicher nicht hilfreich"
Auch Lewis Hamilton hat eine Meinung zur Unruhe bei Red Bull Racing - und sieht unter anderem die prominente Rolle von Jos Verstappen kritisch. Der Vater von Weltmeister Max Verstappen hatte zuletzt den Abgang von Teamchef Christian Horner als notwendig bezeichnet.
Frauen in der Bundesliga? Eta hofft auf mehr Normalität
Vor vier Monaten sorgte Marie-Louise Eta als erste Co-Trainerin eines Männer-Bundesligisten für große Aufmerksamkeit, in Zukunft wünscht sie sich bei diesem Thema mehr Normalität. Diese "Sonderrolle an sich" habe sie nie gewollt, berichtete die 32-Jährige, die seit Mitte November bei Union Berlin an der Seitenlinie steht, im Gespräch mit der Berliner Morgenpost: "Dementsprechend würde ich mir wünschen, dass es für die, die nach mir kommen, ein bisschen normaler ist."
Edeljoker Gregoritsch und Co. wollen "London rocken"
Michael Gregoritsch konnte sich vor Glückwünschen kaum retten, Christian Streich und Co. fielen ihrem Super-Joker um den Hals. "Hut ab vor Michael", sagte Kapitän Christian Günter bei RTL: "Er kommt immer wieder rein mit dem Hunger, ein Tor machen zu wollen und uns helfen zu wollen. Es ist außergewöhnlich, wenn man das abschüttelt, dass man nicht von Anfang an spielt und trotzdem alles für die Mannschaft tut."
CO2-Emissionen der Bundeswehr 2022 laut Ministerium erneut gestiegen
Die CO2-Emissionen der Bundeswehr sind im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr erneut gestiegen. Die Bundeswehr stieß 2022 insgesamt 1,77 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid aus, wie aus der Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Anfrage der BSW-Abgeordneten Sevim Dagdelen hervorgeht, die AFP am Freitag vorlag. Im Vergleich zu 2021 stiegen die Emissionen demnach um etwa 60.000 Tonnen. Zahlen für 2023 lagen noch nicht vor.
Biden: Israel darf humanitäre Hilfe im Gazastreifen nicht als "Druckmittel" nutzen
US-Präsident Joe Biden hat Israel davor gewarnt, die humanitäre Hilfe für die Menschen im Gazastreifen als "Druckmittel" zu nutzen. "Humanitäre Hilfe darf keine zweitrangige Überlegung oder ein Druckmittel sein", sagte Biden am Donnerstag (Ortszeit) in seiner Rede zur Lage der Nation vor dem Kongress im Washington. Der Schutz und die Rettung unschuldiger Leben müsse Priorität haben, betonte er.
Habeck setzt US-Reise mit Treffen mit UN-Generalsekretär fort
Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) setzt am Freitag seine US-Reise mit einem Treffen mit UN-Generalsekretär António Guterres in New York fort. Zentral sei dabei die Rolle der Vereinten Nationen bei den "Krisen der Welt", kündigte Habeck an. Konkret gehe es um den Ukraine-Krieg und "in besonderem Maße um Israel beziehungsweise den Krieg im Gazastreifen".
35-Stunden-Streik der GDL im Personenverkehr der DB endet
Der aktuelle Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) im Personenverkehr der Deutschen Bahn (DB) endet nach 35 Stunden am Freitagmittag (13.00 Uhr). Es war der fünfte Streik der Lokführer in der aktuellen Tarifrunde, die Bahn aktivierte einen Notfallplan, so dass nach ihren Angaben im Fernverkehr rund 20 Prozent der Züge fahren konnten. Ab Samstagmorgen soll wieder der übliche Fahrplan gelten.
Referendum in Irland über Verfassungsartikel zu Familien und Rolle der Frau
Die Iren stimmen am Freitag in einem Referendum über die Neufassung eines Verfassungsartikels zur Ehe und zur Rolle der Frau in der Familie ab. Die vorgeschlagenen Änderungen betreffen den Artikel 41 der irischen Verfassung aus dem Jahr 1937. Zum einen soll die Definition der Familie erweitert werden auf "dauerhafte Beziehungen" außerhalb der Ehe. Der zweite Vorschlag sieht vor, einen veralteten Verweis auf die Rolle der "Frau im Haushalt" zu streichen. Eine neue Formulierung soll allen Familienmitgliedern die Verantwortung dafür zuschreiben, füreinander zu sorgen.
Orban zu Besuch bei Trump in Florida
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban besucht am Freitag den früheren US-Präsidenten Donald Trump in dessen Privatanwesen Mar-a-Lago im Bundesstaat Florida. Bei dem Treffen werde es um eine Stärkung der "diplomatischen und strategischen Verbindungen" beider Länder gehen, kündigte ein ungarischer Regierungssprecher an.
Australiens Great Barrier Reef leidet erneut unter Korallenbleiche
In dem bei Touristen beliebten Great Barrier Riff vor der Küste Australiens breitet sich den Behörden zufolge erneut eine sogenannte Korallenbleiche aus. "Wir wissen, dass der Klimawandel die größte Bedrohung für Korallenriffe weltweit ist", erklärte Australiens Umweltministerin Tanya Plibersek am Freitag. Das Great Barrier Reef sei dabei keine Ausnahme.
92-jähriger Medienmogul Murdoch kündigt fünfte Hochzeit an
Trotz vier gescheiterter Ehen glaubt der umstrittene Medienmogul Rupert Murdoch weiter an die Liebe und will es mit 92 Jahren noch einmal wissen: Am Donnerstag gab der Multimilliardär einem Bericht der "New York Times" zufolge seine Pläne für die Hochzeit mit seiner 67-jährigen Freundin Elena Schukowa bekannt. Das Paar will sich demnach im Juni auf Murdochs Weingut Moraga in Kalifornien trauen.
Umfrage: Hälfte der Deutschen geht seit Anstieg der Mehrwertsteuer seltener essen
Seit dem Wegfall der reduzierten Mehrwertsteuer in der Gastronomie geht knapp die Hälfte der Deutschen einer Umfrage zufolge seltener ins Restaurant. In der Untersuchung des Instituts Civey im Auftrag der Funke Mediengruppe gaben 48 Prozent der Befragten an, seit der Wiedererhöhung der Mehrwertsteuer im Januar auf 19 Prozent weniger auswärts essen zu gehen. Bei 41 Prozent hat der Anstieg demnach keinen Einfluss auf die Zahl ihrer Restaurantbesuche.
"Mr. Europacup" trifft: Gregoritsch lässt Freiburg träumen
Der Traum vom ersten europäischen Viertelfinale lebt: Der SC Freiburg greift in der Europa League dank Michael Gregoritsch nach einem historischen Meilenstein. Das Team von Trainer Christian Streich gewann das Hinspiel im Achtelfinale gegen West Ham United mit 1:0 (0:0) und könnte erstmals in der Vereinsgeschichte international in die Runde der letzten Acht einziehen.
Ukrainischer Präsident Selenskyj zu Gesprächen in der Türkei erwartet
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird am Freitag zu Gesprächen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan erwartet. Im Mittelpunkt des Treffens in Istanbul würden "die Lage im andauernden Krieg zwischen der Ukraine und Russland und die jüngsten Kontakte zur Wiederherstellung eines sicheren Korridors im Schwarzen Meer" sowie die "Suche nach einem dauerhaften Frieden in der Region" stehen, erklärte das türkische Präsidialamt am Donnerstag.
Ex-Armeechef Saluschnyj wird neuer ukrainischer Botschafter in Großbritannien
Der frühere ukrainische Armeechef Walerij Saluschnyj wird neuer Botschafter seines Landes in Großbritannien. Präsident Wolodymyr Selenskyj habe am Donnerstag die Kandidatur des früheren Armeechefs für den Posten "des außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafters der Ukraine im Vereinigten Königreich genehmigt", erklärte das ukrainische Außenministerium. Selenskyj pries die Ernennung mit den Worten, dass "unser Bündnis mit Großbritannien nur noch stärker werden kann".
Mondmission: Habeck rührt in Washington Werbetrommel für deutsche Astronauten
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und die Raumfahrtbeauftragte der Bundesregierung, Anna Christmann, haben in Washington die Werbetrommel für eine deutsche Teilnahme bei der nächsten Nasa-Mondlandung gerührt. Zusammen mit den beiden Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer besuchten die beiden Grünen-Politiker am Donnerstag das Außenamt, das Hauptquartier der US-Raumfahrtbehörde und die für Raumfahrt zuständige Abteilung der US-Regierung. Es sei ein "wichtiges Zeichen", dass sie gemeinsam mit den Astronauten diese Termine warnähmen, sagte Habeck.