Letzte Nachrichten
Orban trifft Trump nach Nato-Gipfel
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat sich nach dem Nato-Gipfel in Washington mit dem früheren US-Präsidenten Donald Trump getroffen. "Wir haben darüber gesprochen, wie wir Frieden schaffen können", erklärte Orban am Donnerstagabend (Ortszeit) in Onlinenetzwerken und veröffentlichte ein Bild des Treffens. Der Besuch fand in Trumps Privatresidenz Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida statt.
Copa: Untersuchung nach Handgemenge von Nunez mit Fans
Der südamerikanische Fußballverband CONMEBOL hat nach der Tribünenschlägerei zwischen Fans und Spielern im Halbfinale der Copa America eine disziplinarische Untersuchung eingeleitet. "Angesichts der gewalttätigen Ausschreitungen am Ende des Spiels zwischen den Nationalmannschaften von Uruguay und Kolumbien hat die Disziplinarabteilung der CONMEBOL beschlossen, eine Untersuchung einzuleiten, um den Ablauf der Ereignisse und die Verantwortlichkeiten der Beteiligten zu klären", teilte der Verband mit.
Lindner: Kindergrundsicherung nach Plänen von Paus kommt in dieser Wahlperiode nicht
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat den ursprünglichen Plänen von Familienministerin Lisa Paus (Grüne) für eine Kindergrundsicherung eine Absage erteilt. Die Regierung werde den Kindersofortzuschlag fortführen und den Kinderzuschlag anheben - das sei "das, was auf der Leistungsseite in dieser Wahlperiode zu tun ist", sagte Lindner den Zeitungen des Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitagsausgaben). Eine "neue Behörde mit vielleicht 5000 Mitarbeitern" werde es mit seiner Partei nicht geben, betonte der FDP-Chef.
Aldag: "Jetzt geht es um Primoz"
Für Rolf Aldag ist das Sportliche beim deutschen Radsportteam Red Bull-Bora-hansgrohe nach dem schweren Sturz von Kapitän Primoz Roglic bei der zwölften Etappe der Tour de France "in den Hintergrund" gerückt. "Jetzt geht es um Primoz", betonte der Sportdirektor. Der Slowene Roglic war am Donnerstag auf die rechte Schulter gestürzt und rollte blutend ins Ziel. Anschließend wurde er nach Teamangaben näher untersucht.
Neuendorf: EM ein Kontrastpunkt zum Rechtsruck
Die ausklingende Heim-EM hat nach Meinung von DFB-Chef Bernd Neuendorf einen Kontrastpunkt zum Rechtsruck im Land bei den Europawahlen kurz vor Turnierbeginn gesetzt. "Deutschland ist ein Fußball-Land, das haben die vergangenen Wochen eindrucksvoll gezeigt. Ausgrenzung und Diskriminierung haben keinen Platz im Fußball", sagte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Interview mit der Rheinischen Post (Freitag-Ausgabe) zur Frage nach einer Abschreckung von Profis durch AfD-Stimmenzuwächse.
Musik als Ausgleich: Djokovic peilt Finale in Wimbledon an
Mit viel Rhythmus ins 13. Wimbledon-Finale: Novak Djokovic peilt im Duell mit seinem italienischen Kontrahenten Lorenzo Musetti am Freitag den vorletzten Schritt in Richtung seines erhofften 25. Grand-Slam-Triumphs an. Um im Erfolgsfall wohl wieder seinen Violinen-Jubel vorzuführen.
Biden beharrt auf Kandidatur für zweite Amtszeit - und sorgt mit Versprechern für Aufsehen
US-Präsident Joe Biden hat inmitten der Debatte über seinen gesundheitlichen Zustand auf seiner Kandidatur für eine zweite Amtszeit beharrt. Der 81-Jährige bezeichnete sich am Donnerstag (Ortszeit) bei einer mit Spannung erwarteten Pressekonferenz als am besten qualifiziert und gab sich siegessicher. Für Aufsehen sorgten jedoch zwei Versprecher Bidens. So stellte der 81-Jährige unter anderem seinen ukrainischen Kollegen irrtümlicherweise als den russischen Präsidenten Wladimir Putin vor.
Scholz empfängt Japans Regierungschef Kishida in Berlin
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) trifft am Freitag den japanischen Ministerpräsidenten Fumio Kishida zu politischen Gesprächen in Berlin. Kishida wird am späten Nachmittag im Bundeskanzleramt mit militärischen Ehren empfangen, ab 18.15 Uhr ist ein gemeinsamer Pressetermin geplant.
Sohn des reichsten Mannes Asiens heiratet in dreitägigen Festlichkeiten
Der reichste Mann Asiens, der Multimilliardär Mukesh Ambani, richtet ab Freitag für seinen Sohn eine dreitägige Hochzeitsfeier aus. Die Hochzeit des 29-jährigen Anant Ambani mit seiner gleichaltrigen Verlobten Radhika Merchant findet nach hinduistischem Brauch in der Finanzmetropole Mumbai statt. Bereits vor der Hochzeit hatte der 67-jährige Ambani für das Brautpaar mehrere Luxus-Events veranstaltet, darunter eine Europa-Kreuzfahrt für 1200 Gäste und eine extravagante Party, zu der unter anderen Popstar Rihanna und Meta-Chef Mark Zuckerberg anreisten.
Lindner trotz Kritik nicht zur Aufstockung des Wehretats bereit
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat Kritik am geplanten Verteidigungsbudget im Haushalt für das kommende Jahr zurückgewiesen und ist trotz erheblicher Kritik nicht zu einer Aufstockung bereit. "Der Vorschlag der Regierung steht", sagte Lindner den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Freitagsausgaben). "Die Ausgaben für das Verteidigungsministerium wurden mit dem Bundeskanzler Scholz selbst vereinbart", sagte Lindner und fügte mit Blick auf Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hinzu: "Herr Pistorius war dabei."
Neuer Lapsus: Biden stellt Selenskyj bei Nato-Zeremonie irrtümlich als Putin vor
US-Präsident Joe Biden hat seinen ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj bei einer Nato-Zeremonie irrtümlicherweise als Russlands Präsidenten Wladimir Putin vorgestellt. "Meine Damen und Herren, Präsident Putin", sagte Biden am Donnerstag in Washington über Selenskyj. Schnell berichtigte sich der 81-Jährige, dessen mentale und physische Eignung für den Wahlkampf und eine zweite Amtszeit derzeit intensiv diskutiert wird.
Pistorius vereinbart mit europäischen Partnern Entwicklung von Langstreckenwaffen
Bei der Abschreckung Russlands mit Langstreckenraketen setzt Deutschland nicht nur auf eine Stationierungsvereinbarung mit den USA, sondern auch auf die gemeinsame Entwicklung und Beschaffung derartiger Waffen mit europäischen Partnerländern. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) unterzeichnete am Donnerstag am Rande des Nato-Gipfels in Washington eine entsprechende Absichtserklärung mit seinen Kollegen aus Polen, Frankreich und Italien, wie sein Ministerium im Onlinedienst X mitteilte.
CNN: USA und Deutschland vereiteln Anschlag auf Rheinmetall-Chef
Die USA und Deutschland haben nach CNN-Informationen in diesem Jahr einen von Russland geplanten Mordanschlag auf Rheinmetall-Chef Armin Papperger vereitelt. Die US-Geheimdienste hätten die deutschen Behörden über den Plan informiert und daraufhin hätten letztere Schutzmaßnahmen für Papperger ergriffen, berichtete der US-Nachrichtensender am Donnerstag unter Berufung auf mehrere Behördenquellen. Russland soll den Anschlag auf Papperger demnach wegen der Lieferungen des Düsseldorfer Rüstungskonzerns an die Ukraine geplant haben.
Berühmt aus "The Shining": Schauspielerin Shelley Duvall mit 75 Jahren gestorben
Die aus dem Horror-Klassiker "The Shining" bekannte US-Schauspielerin Shelley Duvall ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Wie die Zeitschrift "Hollywood Reporter" unter Berufung auf Duvalls Lebenspartner Dan Gilroy berichtete, starb sie im Schlaf in ihrem Haus in der texanischen Stadt Blanco an den Folgen von Diabetes.
Schockmoment: Feuer am Spitzturm der gotischen Kathedrale im französischen Rouen
Ein Brand am Spitzturm der gotischen Kathedrale im französischen Rouen hat vorübergehend Erinnerungen an den verheerenden Großbrand der Pariser Kathedrale Notre-Dame geweckt. Allerdings konnte Kulturministerin Rachida Dati am Donnerstagabend Entwarnung geben, nachdem die Feuerwehr den Brand gelöscht hatte: In der Kirche sei kein größerer Schaden festgestellt worden, der "Innenraum und insbesondere die dortigen Kunstwerke" seien geschützt worden, erklärte die nach Rouen gereiste Ministerin.
Kreml: US-Langstreckenraketen in Deutschland Schritt "in Richtung Kalter Krieg"
Russland hat die Vereinbarung zur Stationierung von US-Langstreckenraketen in Deutschland als Schritt "in Richtung Kalter Krieg" verurteilt. "Wir unternehmen stetig Schritte in Richtung Kalter Krieg", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag einem staatlichen Fernsehsender und warf den USA, Deutschland, Frankreich und Großbritannien eine direkte Beteiligung "am Konflikt rund um die Ukraine" vor. "Alle Merkmale des Kalten Krieges mit der direkten Konfrontation kehren zurück", fügte Peskow hinzu.
Medien: Nur Kapitäne dürfen meckern - DFB übernimmt EM-Regel
Auch im deutschen Fußball dürfen künftig wohl nur noch die Mannschaftskapitäne mit den Schiedsrichtern diskutieren. Dieses Erfolgsmodell der laufenden Europameisterschaft soll wie erwartet übernommen werden, das berichtet die Sport Bild am Donnerstagabend. Der Entschluss sei zuvor im Rahmen einer Sitzung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gefällt worden, Teilnehmer waren demnach unter anderem der für die Referees zuständige Vizepräsident Ronny Zimmermann und auch der neue Schiedsrichter-Chef Knut Kircher.
CNN: Russischer Anschlag auf Rheinmetall-Chef vereitelt - Stoltenberg sieht "Muster"
Die Sicherheitsbehörden der USA und Deutschlands haben nach CNN-Informationen in diesem Jahr einen von Russland geplanten Mordanschlag auf Rheinmetall-Chef Armin Papperger vereitelt. Die US-Geheimdienste hätten die deutschen Behörden über den Plan informiert und daraufhin hätten letztere Schutzmaßnahmen für Papperger ergriffen, berichtete der US-Nachrichtensender am Donnerstag unter Berufung auf mehrere Behördenquellen.
Umfrage: Vorsprung der AfD vor SPD und CDU in Brandenburg schmilzt weiter
Zweieinhalb Monate vor der Landtagswahl in Brandenburg ist der Vorsprung der AfD auf die anderen Parteien einer Umfrage zufolge weiter geschmolzen. In der am Donnerstag veröffentlichten Erhebung des Instituts Infratest dimap im Auftrag des RBB und von Antenne Brandenburg erreichte die AfD 23 Prozent - und somit drei Prozentpunkte weniger als bei der letzten Umfrage im April.
Spätzünderin Paolini im Finale gegen Krejcikova
Nächste Titelchance für Spätzünderin Jasmine Paolini: Kurz nach ihrer Endspiel-Niederlage bei den French Open hat die Italienerin auch in Wimbledon das Finale erreicht. Die 28-Jährige setzte sich mit Kampfgeist und starken Nerven am Donnerstag im Halbfinale des Rasenklassikers 2:6, 6:4, 7:6 (10:8) gegen die schon vor dem Matchende in Tränen aufgelöste Donna Vekic aus Kroatien durch.
Russland setzt Nawalny-Witwe auf seine Liste der "Terroristen und Extremisten"
Zwei Tage nach Erlass eines Haftbefehls hat Russland die im Exil lebende Witwe des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny auf seine Schwarze Liste von "Terroristen und Extremisten" gesetzt. Der Name von Julia Nawalnaja erschien am Donnerstag auf einer entsprechenden Liste der Finanzaufsichtsbehörde Rosfinmonitoring im Internet. Die 47-Jährige kommentierte den Schritt mit beißendem Spott.
CNN: Sicherheitsbehörden vereiteln russischen Anschlag auf Rheinmetall-Chef
Die Sicherheitsbehörden der USA und Deutschlands haben nach Informationen von CNN in diesem Jahr einen von Russland geplanten Mordanschlag auf Rheinmetall-Chef Armin Papperger vereitelt. Nachdem die US-Geheimdienste von dem Plan erfahren hätten, hätten sie die deutschen Behörden darüber informiert, berichtete der US-Nachrichtensender am Donnerstag unter Berufung auf mehrere Behördenquellen. Die deutschen Behörden hätten daraufhin Schutzmaßnahmen für Papperger ergriffen und so den Anschlag verhindert.
Baerbock: "Irritationen" in der EU über möglichen Besuch Orbans bei Trump
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban sorgt nach den Worten von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) mit möglichen Plänen für einen Besuch bei Ex-US-Präsident Donald Trump für "Irritationen" in der Europäischen Union. Für die Außenpolitik spreche der EU-Außenbeauftragte, sagte Baerbock am Donnerstag auf eine Frage nach einem möglichen Treffen von Orban und Trump. "Und wenn man dann anders agiert, dann ist es klar, dass alle anderen nicht nur irritiert sind, sondern deutlich machen, dass das nicht die Haltung der Europäischen Union ist."
Pläne zu Raketenstationierung wecken in Deutschland Angst vor Wettrüsten
Die Vereinbarung zur Stationierung von US-Langstreckenraketen in Deutschland weckt hierzulande Ängste vor einem neuen Wettrüsten. Der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner kritisierte die Entwicklung am Donnerstag als gefährlich. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) verteidigte beim Nato-Gipfel in Washington die Vereinbarung als "sehr gute Entscheidung". Auch Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) begrüßte die Stationierungspläne: Die US-Waffen könnten eine "ernstzunehmende Fähigkeitslücke in Europa" schließen, sagte er.
Spätzünderin Paolini erreicht Wimbledon-Finale
Nächste Titelchance für Spätzünderin Jasmine Paolini: Kurz nach ihrer Endspiel-Niederlage bei den French Open hat die Italienerin auch in Wimbledon das Finale erreicht. Die 28-Jährige setzte sich mit Kampfgeist und starken Nerven am Donnerstag im Halbfinale des Rasenklassikers 2:6, 6:4, 7:6 (10:8) gegen die schon vor dem Matchende in Tränen aufgelöste Donna Vekic aus Kroatien durch. Nach 2:51 Stunden verwandelte Paolini ihren dritten Matchball.
Grüne loben Baerbock für Verzicht auf Kanzlerkandidatur - Habeck nun im Fokus
Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat aus den eigenen Reihen Respekt für ihre Ankündigung erhalten, bei der kommenden Bundestagswahl nicht erneut als Kanzlerkandidatin anzutreten. So äußerten etwa die Parteichefs Ricarda Lang und Omid Nouripour sowie Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir am Donnerstag Lob und Anerkennung. Nach ihrer überraschenden Verzichtserklärung vom Mittwochabend richten sich die Augen nun auf Vizekanzler Robert Habeck. Dieser hielt sich jedoch zunächst bedeckt, was eine eigene Kanzlerkandidatur 2025 angeht.
Girmay gewinnt zwölfte Etappe der Tour de France
Radprofi Biniam Girmay hat die zwölfte Etappe der Tour de France gewonnen. Der 24-Jährige aus Eritrea vom Team Intermarche-Wanty feierte im Massensprint in Villeneuve-sur-Lot bereits seinen dritten Etappensieg bei der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt. Bester Deutscher wurde nach 203,6 km Pascal Ackermann (Kandel/Israel-Premier Tech) auf Rang vier. Phil Bauhaus (Bocholt/Bahrain Victorious) belegte den neunten Platz.
Spanien steuert auf Tourismusrekord im Sommer zu
Spanien ist das zweitbeliebteste Urlaubsland der Welt nach Frankreich und steuert auf einen neuen Tourismusrekord in diesem Sommer zu. Das Tourismusministerium des Landes veröffentlichte am Donnerstag Schätzungen, wonach in den Sommermonaten in diesem Jahr fast 41 Millionen internationale Touristinnen und Touristen in Spanien erwartet werden. Das sind noch einmal 13 Prozent mehr als im vergangenen Jahr, das bereits einen Rekord darstellte.
Internationale Medien fordern von Israel freien Zugang zum Gazastreifen
Mehr als 60 internationale Medienorganisationen haben in einem gemeinsamen Schreiben an die israelische Regierung einen freien Zugang für Journalisten zum Gazastreifen gefordert. In dem am Donnerstag veröffentlichten Brief verlangen sie, dass die von den israelischen Behörden für ausländische Medien verhängten Restriktionen in dem Palästinensergebiet "unverzüglich" aufgehoben werden.
Zivilschutz im Gazastreifen: 60 Leichen in Trümmern im Osten der Stadt Gaza gefunden
Nach einer zweiwöchigen israelischen Offensive sind in der Stadt Gaza nach Angaben der örtlichen Behörden etwa 60 Leichen gefunden worden. Seit dem Rückzug der israelischen Soldaten aus dem Viertel Schudschaija hätten Zivilschutzmitarbeiter dort zusammen mit örtlichen Anwohnern etwa 60 Tote geborgen, sagte ein Sprecher der Zivilschutzbehörde der von der radikalislamischen Hamas geführten Regierung im Gazastreifen am Donnerstag. Sie seien aus den Trümmern des im Osten von Gaza gelegenen Viertels gegraben worden.
Macrons Aufruf zu einer breiten Koalition stößt in Frankreich auf Kritik
Der Aufruf von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zur Bildung einer "vielfältigen" Mehrheit ist in Frankreich auf Kritik gestoßen. "Er sollte endlich einsehen, dass er die Wahlen verloren hat", sagte Gewerkschaftschefin Sophie Binet am Donnerstag. Macron erinnere an den Sonnenkönig Ludwig XIV., der sich in seinem Schloss in Versailles eingeschlossen habe, sagte sie. "Er sollte einen Premierminister der Neuen Volksfront benennen, und diese nach einer Mehrheit suchen lassen", fügte sie hinzu.
BGH verhandelt über Urheberrechtsschutz bei Luftaufnahmen mit Drohnen
Fotodrohnen oder "fliegende Fotoapparate" haben am Donnerstag den Bundesgerichtshof (BGH) beschäftigt. Die Richterinnen und Richter in Karlsruhe verhandelten über die Frage, ob von Drohnen aus der Luft aufgenommene und später in einem Bildband abgedruckte Fotos von Kunstwerken das Urheberrecht verletzen. Geklagt hatte die Verwertungsgesellschaft (VG) Bild-Kunst, die Urheberrechte wahrnimmt, gegen den Buchverlag. (Az. I ZR 67/23)