Letzte Nachrichten
Zur Para-Eröffnung: Parsons ruft "Inklusionsrevolution" aus
IPC-Präsident Andrew Parsons hat mit einer flammenden Rede bei der Eröffnungsfeier für die Paralympischen Spiele von Paris eine "Inklusionsrevolution" ausgerufen. "Liberte, egalite, fraternite", rief der Chef des Internationalen Paralympischen Komitees den auf der Tribüne sitzenden Staatsoberhäuptern sowie den Zuschauern auf der Place de la Concorde zu, also Spiele im Sinne der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.
Khedira: Kimmich "idealer Nachfolger" als DFB-Kapitän
2014er-Weltmeister Sami Khedira spricht sich für Joshua Kimmich als neuen Kapitän der deutschen Nationalmannschaft aus. "Wenn man ihn kennt, wenn man seinen Ehrgeiz kennt, wenn man auch seine sportliche Qualität kennt, aber auch sein Anspruchsdenken, Führungsrollen zu übernehmen, glaube ich, dass er der ideale Nachfolger wäre für Ilkay Gündogan, wenn er geschützt und wenn er unterstützt wird", sagte Khedira bei Sky.
New York: Djokovic souverän in Runde drei
Novak Djokovic hat auf seiner Mission Titelverteidigung bei den US Open den zweiten Schritt gemacht. Der Olympiasieger aus Serbien profitierte am späten Mittwochabend (Ortszeit) im Arthur Ashe Stadium beim Stand von 6:4, 6:4, 2:0 von der verletzungsbedingten Aufgabe seines Landsmanns Laslo Djere und konnte Kräfte sparen. Der viermalige Turniersieger peilt in New York seinen 25. Grand-Slam-Titel an.
Tiktok statt Facebook: "Ausbildungsplatz-Marketing" könnte besser sein
Dass in Deutschland so viele Ausbildungsplätze frei bleiben, hat einer Umfrage zufolge auch damit zu tun, dass die Betriebe und die jungen Menschen oft aneinander vorbei kommunizieren. Die Mehrheit der Unternehmen (71 Prozent) informiere über Facebook über ihre Ausbildungsplätze - die jungen Menschen hingegen nutzten häufig Youtube (47 Prozent), Whatsapp (38 Prozent) und Tiktok (30 Prozent), teilte die Bertelsmann Stiftung mit. Diese Kanäle würden von Unternehmen aber deutlicher seltener genutzt.
Wagenknecht: Verzicht auf US-Raketen und Ukraine-Hilfe muss in Koalitionsvertrag
BSW-Chefin Sahra Wagenknecht will nach den Landtagswahlen in Ostdeutschland nur Bündnisse eingehen, wenn die außenpolitischen Forderungen ihrer Partei im Koalitionsvertrag verankert werden. "Wir werden nur mit Parteien in eine Koalition gehen, mit denen wir uns auf einen gemeinsamen Vertrag einigen können, der auch unsere politischen Schwerpunkte enthält", sagte Wagenknecht der Nachrichtenagentur AFP. Dabei gehe es auch um die Außenpolitik - "das ist eine wichtige Frage für uns".
UN-Generalsekretär Guterres fordert Ende von israelischem Militäreinsatz im Westjordanland
UN-Generalsekretär António Guterres hat ein Ende des israelischen Militäreinsatzes im Westjordanland verlangt. Guterres fordere eine "sofortige Einstellung dieser Operationen", erklärte sein Büro am Mittwoch (Ortszeit). Zuvor hatte Guterres' Sprecher Stéphane Dujarric mitgeteilt, der israelische Einsatz habe in unmittelbarer Nähe von vier Krankenhäusern stattgefunden. Zumindest einige von ihnen seien umschlossen worden, was die Bewegungsmöglichkeiten der medizinischen Kräfte beeinträchtigt habe.
Wichtiges Urteil für die Pressefreiheit in Hongkong erwartet
Urteilsspruch für oder gegen die Pressefreiheit: Ein Gericht in Hongkong verkündet am Donnerstag sein mit Spannung erwartetes Urteil im Prozess wegen "Volksverhetzung" gegen die pro-demokratische Hongkonger Nachrichtenplattform Stand News und ihre beiden Ex-Chefredakteure. Die Journalisten Chung Pui Kuen und Patrick Lam sowie die Betreiber der 2021 geschlossenen Website sind wegen "Verschwörung zur Veröffentlichung und Vervielfältigung aufrührerischer Publikationen" angeklagt.
Aufsichtsrat der Stahlsparte von Thyssenkrupp trifft sich in Duisburg
Am Donnerstag kommt der Aufsichtsrat der angeschlagenen Stahlsparte von Thyssenkrupp in Duisburg zusammen (15.00 Uhr). Dabei soll erneut über die Zukunft von Thyssenkrupp Steel und eine mögliche Abspaltung beraten werden. Bei der vergangenen Sitzung Anfang des Monats hatte es keine Einigkeit über das weitere Vorgehen gegeben.
Bundesverfassungsgericht entscheidet in Streit um Präsidentenposten an OVG Münster
Im seit Jahren andauernden Streit um die Präsidentenstelle am nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster entscheidet nun das Bundesverfassungsgericht. Am Donnerstag veröffentlicht es in Karlsruhe seinen Beschluss zur Verfassungsbeschwerde eines unterlegenen Bewerbers für den Posten. Der Bewerber wehrt sich gegen eine Entscheidung des OVG, wonach die Stelle mit einer von Landesjustizminister Benjamin Limbach (Grüne) ausgewählten Bewerberin besetzt werden darf. (Az. 2 BvR 418/24)
Außenminister der EU und der Ukraine beraten über russische Angriffe
Die Außenministerinnen und -minister der Europäischen Union (EU) kommen am Donnerstag in Brüssel mit ihrem ukrainischen Kollegen Dmytro Kuleba zusammen (ab 9.30 Uhr). Kuleba will über die jüngste Welle russischer Luftangriffe gegen sein Land berichten. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hatte die Mitgliedsländer zu mehr Militärhilfen für Kiew aufgerufen und sich besorgt über Berichte zu möglichen Kürzungen in Deutschland geäußert.
Auf der großen Bühne: Maria unterliegt Gauff deutlich
Tatjana Maria ist trotz eines couragierten Auftritts auf der größten Tennis-Bühne in der zweiten Runde der US Open ausgeschieden. Die 37-Jährige aus Bad Saulgau bot der Titelverteidigerin Coco Gauff im Arthur Ashe Stadium im ersten Satz die Stirn, unterlag am Ende aber deutlich mit 4:6, 0:6 und muss weiter auf ihren ersten Drittrundeneinzug in New York warten.
Quartalszahlen: US-Chiphersteller Nvidia übertrifft Erwartungen - Aktie gibt dennoch nach
Der US-Chiphersteller Nvidia hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr erheblich gesteigert. Er fiel mit 30 Milliarden Dollar (knapp 27 Milliarden Euro) höher aus als erwartet, wie das Unternehmen mit Sitz im US-Bundesstaat Kalifornien am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte. Auch der Gewinn stieg deutlich auf nun 16,5 Milliarden Dollar.
Griechische Hafenstadt kämpft mit massenhaft angeschwemmten toten Fischen
Im Zentrum Griechenlands kämpfen die Behörden mit massenhaft im Hafen der beliebten Stadt Volos angeschwemmten toten Fischen. Am Mittwoch wurden die Aufräumarbeiten fortgesetzt, bei denen die Behörden allein am Dienstag 57 Tonnen toter Fische von Stränden in der Nähe der Stadt beseitigt hatten. Es ist nach den katastrophalen Überschwemmungen in der Region Thessalien im vergangenen Jahr die zweite Umweltkatastrophe, die den Hafen von Volos trifft.
Ermittlungsverfahren gegen Telegram-Chef Durow eröffnet - Freilassung aus U-Haft
In Frankreich hat die Staatsanwaltschaft den festgenommenen Chef der Messenger-App Telegram, Pawel Durow, unter Auflagen aus der Untersuchungshaft entlassen. Wie die Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau am Mittwochabend mitteilte, eröffneten die zuständigen Ermittlungsrichter zugleich ein Ermittlungsverfahren gegen den 39-Jährigen. Durow werden demnach zahlreiche Straftaten in Verbindung mit organisierter Kriminalität vorgeworfen.
Champions League: Letzte vier Tickets vergeben
Die Königsklasse ist komplett. Am Mittwochabend haben sich mit Dinamo Zagreb, Roter Stern Belgrad, OSC Lille und Slovan Bratislava die letzten vier Teams für die reformierte Champions League qualifiziert.
Paralympische Spiele in Paris mit farbenfroher Eröffnungsfeier eingeläutet
In Paris sind am Mittwochabend die Paralympischen Spiele mit einer farbenfrohen Eröffnungsfeier eingeläutet worden. Während der rund dreistündigen Feier vor 50.000 Zuschauern liefen die Athletinnen und Athleten in einer Parade zwischen Champs-Élysées und Place de la Concorde. Um 22.37 Uhr erklärte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die Spiele für eröffnet.
Paralympische Spiele in Paris offiziell eröffnet
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat die 17. Paralympischen Sommerspiele in Paris eröffnet. Das Staatsoberhaupt sprach um 22.37 Uhr die traditionelle Begrüßungsformel. An der Spitze der deutschen Mannschaft trugen Kanutin Edina Müller und Triathlet Martin Schulz um 20.25 Uhr die Fahne von der Champs Elysee bis zur Place de la Concorde.
Telegram-Chef Durow unter Auflagen aus Untersuchungshaft entlassen
In Frankreich hat die Staatsanwaltschaft den festgenommenen Chef der Messenger-App Telegram, Pawel Durow, unter Auflagen aus der Untersuchungshaft entlassen. Wie die Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau am Mittwochabend mitteilte, eröffneten die zuständigen Ermittlungsrichter zugleich ein Ermittlungsverfahren gegen den 39-Jährigen. Durow werden demnach zahlreiche Straftaten in Verbindung mit organisierter Kriminalität vorgeworfen.
Leverkusen leiht Mukiele und gibt Kossounou ab
Bayer Leverkusen ist nach dem Weiterkommen im DFB-Pokal gegen Carl Zeiss Jena (1:0) noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden. Der amtierende Double-Sieger hat Nordi Mukiele vom französischen Meister Paris Saint-Germain verpflichtet. Im Umkehrschluss verlässt Odilon Kossounou Leverkusen auf Leihbasis gen Italien.
Zverev glanzlos in Runde drei
Alexander Zverev hat auf dem Weg zum ersehnten US-Open-Titel auch seine zweite Aufgabe ohne große Probleme gelöst. Bei hohen Temperaturen in New York besiegte der Hamburger den Franzosen Alexandre Müller am Mittwoch nach einer soliden Vorstellung mit 6:4, 7:6 (7:5), 6:1 und erreichte bei seinem neunten Auftritt in der US-Metropole zum sechsten Mal die dritte Runde. Dort bekommt es Zverev am Freitag mit dem Argentinier Tomas Martin Etcheverry zu tun.
Lindner fordert "Null Euro" für ausreisepflichtige Flüchtlinge
In der Diskussion um die politischen Lehren aus dem Attentat von Solingen fordert Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) weitere Kürzungen bei den Sozialleistungen für Flüchtlinge. Er habe SPD und Grünen vorgeschlagen, dass es "bei denjenigen, die als Dublin-Flüchtlinge ausreisen müssen", künftig "Null Euro" vom deutschen Steuerzahler geben solle, sagte der FDP-Chef am Mittwoch in der ARD-Talksendung "maischberger".
Eröffnungsfeier der Paralympischen Spiele in Frankreich hat begonnen
In Paris hat die Eröffnungsfeier der Paralympischen Spiele begonnen. Die Feierlichkeiten starteten am Mittwochabend in der französischen Hauptstadt mit einer Performance an mehreren Klavieren, Tanz und Feuerwerk. Kurze Zeit später sollte die Parade der Athletinnen und Athleten zwischen Champs-Élysées und Place de la Concorde beginnen. Insgesamt soll das Spektakel mit dem Namen "Paradox" vor 50.000 Zuschauern rund drei Stunden dauern.
Israelische Armee gesteht "Versagen" bei Siedler-Angriff im Westjordanland
Rund zwei Wochen nach einem gewaltsamen Übergriff israelischer Siedler auf ein palästinensisches Dorf im Westjordanland hat die israelische Armee "Versagen" eingeräumt. Sie erklärte am Mittwoch unter Berufung auf den hochrangigen Offizier Avi Bluth, bei dem Angriff am 15. August habe es sich um einen "sehr ernsten terroristischen Vorfall" gehandelt, bei dem "Israelis den Bewohnern der Ortschaft Dschit vorsätzlich Schaden zufügen wollten".
Arbeitssieg in Jena: Leverkusen müht sich in Runde zwei
Bayer Leverkusen ist auf seiner Mission Titelverteidigung trotz unerwarteter Probleme in die zweite Runde des DFB-Pokals einzogen. Mit reichlich Mühe gewann der Double-Gewinner, der einige Stammkräfte wie Nationalspieler Florian Wirtz zunächst schonte, das Nachholspiel der ersten Runde beim tapferen kämpfenden Regionalligisten Carl Zeiss Jena knapp mit 1:0 (0:0). Dabei tat sich der haushohe Favorit um Trainer Xabi Alonso jedoch lange schwerer als gedacht.
In der Öffentlichkeit ohne Schleier: Regisseurin und Tochter im Iran angeklagt
Weil sie sich ohne Schleier in der Öffentlichkeit gezeigt haben, sind im Iran eine bekannte Regisseurin und ihre als Schauspielerin beliebte Tochter angeklagt worden. Rakhshan Banietemad und ihrer Tochter Baran Kosari hätten gegen die islamische Kleiderordnung verstoßen, teilte am Mittwoch die Justiz des Landes auf ihrer Internetseite Misan Online mit. Sie hätten "ihren Hidschab in der Öffentlichkeit abgelegt".
Kreise: Telegram-Chef werden auch "Gewalttaten" gegen sein Kind vorgeworfen
Der in Frankreich festgenommene Chef der Messenger-App Telegram, Pawel Durow, wird nach AFP-Informationen neben Vorwürfen im Zusammenhang mit der App auch "schwerer Gewalttaten" gegen eines seiner Kinder beschuldigt. Gegen den 39-Jährigen sei deshalb nun eine Untersuchung eröffnet worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus mit dem Fall vertrauten Kreisen. Es gehe um Gewalttaten gegen einen im Jahr 2017 geborenen Sohn Durows, die begangen worden sein sollen, als dieser in Paris zur Schule ging.
Trump-Team sollen Beschäftigte auf US-Soldatenfriedhof geschubst haben
Bei einem Besuch des republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump auf dem Nationalfriedhof Arlington bei Washington ist es zu einem Zwischenfall seines Teams mit Beschäftigten des Militärfriedhofs gekommen. Der Sender NPR berichtete, dass jemand aus der Belegschaft des Friedhofs die Referenten Trumps hindern wollte, in dem Aufnahmen verboten sind. Das Trump-Team habe daraufhin mit Schubsen und Beschimpfungen reagiert.
Osten der USA ächzt unter Rekordtemperaturen
Im Osten der USA haben die Menschen mit einer Hitzewelle zu kämpfen. In und um die Hauptstadt Washington würden Temperaturen von bis zu 38 Grad Celsius erwartet, warnte am Mittwoch der Nationale Wetterdienst (NWS). In einigen Regionen im Osten des Landes würden Rekordtemperaturen erwartet. Insgesamt seien rund 60 Millionen Menschen von der Hitze betroffen.
US Open: Niemeier trotzt Hitze und steht in Runde drei
Hoffnungsträgerin Jule Niemeier hat in der immensen Mittagshitze von New York einen kühlen Kopf bewahrt und zum zweiten Mal in ihrer Karriere die dritte Runde der US Open erreicht. Die 25-Jährige aus Dortmund setzte sich in ihrer Zweitrundenpartie bei Temperaturen von über 30 Grad mit 6:4, 6:0 gegen die Japanerin Moyuka Uchijima durch und bestätigte ihre aufsteigende Form.
Frühere israelische Geiseln und Opferangehörige lehnen Gedenkfeier zum 7. Oktober ab
In Israel wird erbittert um eine von der Regierung zum Jahrestag des Hamas-Überfalls geplante offizielle Zeremonie zum Gedenken an die Opfer des brutalen Angriffs gestritten. Mehrere dutzend frei gekommene Geiseln sowie Überlebende und Angehörige von Opfern sprachen sich am Mittwoch in einem offenen Brief nachdrücklich gegen die Veranstaltung aus. Die Hamas hatte Israel am 7. Oktober vergangenen Jahres überfallen und damit den Gaza-Krieg ausgelöst.
Sieben Jahre nach Anti-Atomkraft-Referendum: Schweiz öffnet Tür für neue Akw
Sieben Jahre nach dem per Volksabstimmung beschlossenen Verbot neuer Atomkraftwerke hat die Schweizer Regierung eine Kehrtwende auf den Weg gebracht. Energieminister Albert Rösti kündigte am Mittwoch an, einen Entwurf für eine Reform des Atomkraft-Gesetzes auf den Weg zu bringen, durch die der Bau neuer Akw wieder grundsätzlich ermöglicht würde. Über die geplante Reform soll zunächst im kommenden Jahr das Parlament und schließlich das Volk abstimmen.
Leihe mit Option: Moukoko verlässt BVB gen Nizza
Youssoufa Moukokos Abschied von Borussia Dortmund ist perfekt: Der 19 Jahre alte Stürmer wechselt auf Leihbasis für ein Jahr zum Europa-League-Teilnehmer OGC Nizza. Anschließend besitzen die Franzosen eine Kaufoption für den zweimaligen deutschen Nationalspieler.