Letzte Nachrichten
Filmstar Ralf Moeller will für Trump stimmen
Der deutsche Schauspieler Ralf Moeller, der auch einen US-Pass hat, will bei der Präsidentschaftswahl voraussichtlich Donald Trump seine Stimme geben. Er sehe die Politik in den USA "mehr von der Seite der Republikaner", sagte Moeller dem Sender RTL in einem Interview laut Vorabmeldung vom Dienstag. Für ihn sei "klar: Trump ist immer ein Großer", sagte der frühere Bodybuilder.
Blinken: Tötung Sinwars bietet Israel günstige Gelegenheit für Waffenruhe-Deal
Die Tötung von Hamas-Chef Jahja Sinwar bietet Israel nach den Worten von US-Außenminister Antony Blinken eine günstige Gelegenheit, um auf ein Abkommen zur Waffenruhe und die Freilassung der Geiseln im Gazastreifen hinzuwirken. Blinken habe bei einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu die Notwendigkeit unterstrichen, diese "Chance" zu nutzen, sagte US-Außenamtssprecher Matthew Miller in Jerusalem.
Wück-Debüt ohne Schüller und Freigang
Schwächung im Sturm: Christian Wück muss bei seinem Debüt als Bundestrainer der deutschen Fußballerinnen auf die Angreiferinnen Lea Schüller und Laura Freigang verzichten. Schüller (26/Bayern München) reiste laut Verbandsmitteilung am Dienstag wegen anhaltender Kniebeschwerden aus dem Frankfurter Teamhotel ab, Freigang (26/Eintracht Frankfurt) wird aufgrund einer Erkältung am Mittwoch nicht mit nach London fliegen. Dort trifft Deutschland in Wembley am Freitag (20.30 Uhr/ARD) in einer Neuauflage des EM-Finales von 2022 auf die englischen Europameisterinnen.
Korruption in der Behörde: Ukrainischer Generalstaatsanwalt tritt zurück
Der ukrainische Generalstaatsanwalt Andrij Kostin hat nach der Aufdeckung eines weit verzweigten Korruptionssystems in seiner Behörde seinen Rücktritt erklärt. Bei der Untersuchung durch den ukrainischen Geheimdienst seien "viele beschämende Tatsachen zum Missbrauch im System der Staatsanwaltschaften der Ukraine festgestellt worden", begründete Kostin am Dienstag in den Onlinenetzwerken seine Demission.
"FAZ": Wolfspeed verschiebt Chipfabrik im Saarland "auf unbestimmte Zeit"
Die geplante Chipfabrik im Saarland steht Medienberichten zufolge vor dem Aus. Die "FAZ" berichtete am Dienstag unter Berufung auf Unternehmenskreise, der US-Konzern Wolfspeed verschiebe den Plan auf unbestimmte Zeit. Offiziell bestätigen wolle der Konzern seinen Rückzug im November bei der Bekanntgabe der aktuellen Geschäftszahlen. Grund sei der stockende Hochlauf der Elektromobilität - die Halbleiter aus der geplanten Fabrik waren vor allem für Elektroautos gedacht.
Berlin widerspricht Moskau in Streit um Rostocker Nato-Quartier
Das Auswärtige Amt hat die Vorwürfe Russlands im Zusammenhang mit dem neuen maritimen Nato-Hauptquartier in Rostock zurückgewiesen. Ein Außenamtssprecher bestätigte am Dienstag in Berlin der Nachrichtenagentur AFP, dass der deutsche Botschafter Alexander Graf Lambsdorff ins Außenministerium in Moskau einbestellt worden sei. In dem Gespräch habe Lambsdorff "in aller Klarheit" zurückgewiesen, dass Deutschland mit der Inbetriebnahme des Hauptquartiers den Zwei-plus-vier-Vertrag verletzt habe.
Fürth feuert Trainer Zorniger und Manager Azzouzi
Die SpVgg Greuther Fürth hat sich zwei Tage nach dem Debakel im 273. Frankenderby gegen den 1. FC Nürnberg (0:4) von ihren sportlich Verantwortlichen getrennt. Neben Trainer Alexander Zorniger beurlaubte der Zweitligist überraschend auch seinen langjährigen Manager Rachid Azzouzi.
Böllerwurf auf Terrasse in Nordrhein-Westfalen: 65-Jähriger schwer verletzt
Durch einen Böllerwurf auf die Terrasse seines Hauses ist ein 65-jähriger Mann im nordrhein-westfälischen Nettetal schwer verletzt worden. Der Böller wurde aus einer Gruppe junger Männer heraus auf die Terrasse geworfen und explodierte unmittelbar neben dem 65-Jährigen, wie die Polizei in Viersen am Dienstag mitteilte. Der Mann kam mit schweren Verletzungen in eine Spezialklinik und wurde operiert.
EU-Parlament billigt Ukraine-Hilfen aus russischem Vermögen
Ein neues EU-Darlehen für die Ukraine von bis zu 35 Milliarden Euro hat eine wichtige Hürde genommen. Das Europaparlament billigte das Paket am Dienstag in Straßburg mit großer Mehrheit. Parlamentspräsidentin Roberta Metsola sprach von einem "historischen Votum" und einer "starken Botschaft", dass Russland als Angreifer für die Schäden in der Ukraine aufkommen müsse. Zins und Tilgung des Darlehens sollen durch die Erlöse aus eingefrorenem russischen Vermögen finanziert werden.
Razzia wegen Bestechung in Gesundheitswesen in fünf Bundesländern
Mit einer Razzia in fünf Bundesländern sind niedersächsische Ermittler gegen bandenmäßige Bestechung und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen vorgegangen. Ein Arzt wurde festgenommen, wie die Polizei in Göttingen und die Staatsanwaltschaft Braunschweig am Dienstag mitteilten. Als Hauptbeschuldigter gilt ein Apotheker. Er soll Geld an Ärzte gezahlt haben, damit diese vorrangig teure Augenmedikamente verschreiben. Sein Ziel soll gewesen sein, seinen Marktanteil an den betroffenen Medikamenten zu erhöhen.
Dänisches Königspaar schließt Deutschlandbesuch in Schleswig-Holstein ab
Am zweiten Tag seiner Deutschlandreise hat das dänische Königspaar Schleswig-Holstein besucht. König Frederik X. und Königin Mary wurden am Dienstag vor dem Gästehaus der Landesregierung in Kiel von Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) empfangen. Anschließend besuchten sie unter anderem das Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel.
Schuhhändler Deichmann bekommt Zuschlag für Markenrechte von Esprit
Nach der Pleite der Modemarke Esprit hat der Schuhkonzern Deichmann die Markenrechte bekommen. Ein entsprechender Vertrag wurde unterschrieben, nachdem zuvor die Gläubigerausschüsse der insolventen Esprit-Gesellschaften ihre Zustimmung erteilt hatten, wie Esprit Deutschland am Dienstag mitteilte. Das Markenpaket umfasst nicht nur Schuhmarkenrechte, sondern auch die europäischen Rechte für die Modemarke, Schnittmuster und Internetadressen. Deichmann will sich aber auf das Schuhgeschäft konzentrieren.
Lokführer bei Arbeitsunfall in Nordrhein-Westfalen von Zug überrollt und getötet
Ein Lokführer ist bei einem Arbeitsunfall in Nordrhein-Westfalen von einem Zug überrollt und getötet worden. Der 46-Jährige erlag seinen schweren Verletzungen in einem Krankenhaus, wie die Polizei in Duisburg am Dienstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall in der Nacht auf einem Werksgelände auf der Fahrt zu einem weiteren Werksgelände.
Foodwatch wirft Milchindustrie "Greenwashing" vor - Forderung nach mehr Klimaschutz
Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch hat der Milchindustrie in Deutschland vorgeworfen, die Auswirkungen ihrer Produktion auf die Umwelt harmloser darzustellen, als sie sind. "Die Milchindustrie betreibt Greenwashing, um Milch als harmloses oder gar klimafreundliches Nahrungsmittel darzustellen und weiter große Mengen an Milchprodukten zu verkaufen", erklärte Foodwatch am Dienstag in Berlin. Der Milchindustrie-Verband (MIV) verwies auf eingehaltene Klimaziele der Branche und sinkende Emissionen.
Neue Mpox-Variante in Deutschland nachgewiesen: 33-jähriger Kölner auf Isolierstation
In Deutschland ist erstmals eine Infektion mit der sich seit Monaten in Afrika ausbreitenden neuen Mpox-Variante Klade Ib bestätigt worden. Die Ansteckung sei am vergangenen Freitag nachgewiesen worden, teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag in Berlin. Dem nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium zufolge handelt es sich bei dem Infizierten um einen 33-jährigen Mann mit Wohnsitz in Köln. Es sei davon auszugehen, dass er sich in einem ostafrikanischen Land angesteckt habe, sagte eine Sprecherin.
Unterbringung in Prozess um Messerangriff auf Vierjährige in Supermarkt
Im Prozess um einen Messerangriff auf eine Vierjährige in einem Supermarkt im baden-württembergischen Ravensburg hat das dortige Landgericht die dauerhafte Unterbringung des Angeklagten in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Der 34-Jährige litt zum Tatzeitpunkt an einer paranoiden Schizophrenie und war schuldunfähig, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Die Tat wurde als versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung gewertet.
Verband bestätigt: Hirscher gibt Comeback in Sölden
Marcel Hirscher kehrt 2051 Tage nach seinem bislang letzten Weltcup-Rennen in den Skizirkus zurück. Der Niederländische Skiverband bestätigte am Dienstag, dass der Österreicher beim Saisonauftakt am Sonntag in Sölden beim Riesenslalom starten wird.
Selenskyj sieht in US-Wahl Schlüssel für mögliche Friedensgespräche
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht im Ergebnis der US-Wahl im November den Schlüssel zu möglichen Friedensgesprächen mit Moskau. "Es hängt von den Wahlen in den USA ab", sagte Selenskyj in einem Gespräch mit Journalistinnen und Journalisten in Kiew, deren Inhalt am Dienstag freigegeben wurde. Russland werde "die Politik der USA beobachten", fügte er hinzu.
Bundesanwaltschaft nimmt Unterstützer von Linksextremisten um Lina E. fest
Die Bundesanwaltschaft hat einen seit Jahresbeginn per Haftbefehl gesuchten mutmaßlichen Linksextremisten aus dem Umfeld der verurteilten Linksextremistin Lina E. festnehmen lassen. Thomas J. sei am Montag durch Beamte des Bundeskriminalamts und des Landeskriminalamts Sachsen in Berlin festgenommen worden, teilte die Ermittlungsbehörde am Dienstag in Karlsruhe mit.
Aktivisten besetzen erneut zwei Bagger an Tesla-Werk in Brandenburg
Am Werk des US-Elektroautobauers Tesla im brandenburgischen Grünheide haben Aktivisten erneut zwei Bagger besetzt. Damit protestierten sie gegen die Rodungsarbeiten für einen neuen Güterbahnhof für das Werk, wie die Gruppe Tesla Stoppen, die sich mit der Aktion solidarisch erklärte, am Dienstag mitteilte. Laut Polizei beschmutzten die Besetzer die Fahrzeuge mit ihren eigenen Fäkalien.
"Absolute Legende": Werder verabschiedet Burdenski
Mit einer emotionalen Trauerfeier hat Werder Bremen Abschied von seinem Rekordspieler Dieter Burdenski genommen. Im Bremer Konzerthaus "Die Glocke" kamen am Dienstag zahlreiche Weggefährten und Persönlichkeiten des Fußball-Bundesligisten zusammen, um dem ehemaligen Torhüter die letzte Ehre zu erweisen. Burdenski war am 9. Oktober im Alter von 73 Jahren verstorben.
Modi mahnt Putins zu baldigem Frieden in der Ukraine
Am Rande des Gipfeltreffens der sogenannten Brics-Gruppe hat der indische Präsident Narendra Modi bei seinem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auf baldigen Frieden in der Ukraine gedrängt. "Wir unterstützen voll und ganz die Bemühungen, schnell Frieden und Stabilität wiederherzustellen", sagte Modi bei seiner Ankunft zu dem Treffen in der russischen Stadt Kasan.
Wien: Struff verliert gegen Top-10-Spieler
Tennisprofi Jan-Lennard Struff hat beim ATP-Turnier in Wien einen Überraschungserfolg verpasst. Durch das 6:2, 2:6, 2:6 gegen den Weltranglisten-10. Alex de Minaur aus Australien scheiterte der 34-Jährige in der österreichischen Hauptstadt bereits in Runde eins. Struff wartet damit weiter auf einen Sieg über einen Spieler aus den Top 10 in diesem Jahr.
Medien: Fürth feuert Trainer Zorniger und Manager Azzouzi
Die SpVgg Greuther Fürth hat sich zwei Tage nach dem Debakel im 273. Frankenderby gegen den 1. FC Nürnberg (0:4) von ihren sportlich Verantwortlichen getrennt. Neben Trainer Alexander Zorniger beurlaubte der Zweitligist nach übereinstimmenden Medienberichten überraschend auch seinen langjährigen Manager Rachid Azzouzi.
Steuerstrafverfahren gegen Ex-Geheimagent Werner Mauss bleibt ausgesetzt
Das Steuerstrafverfahren gegen den ehemaligen Geheimagenten Werner Mauss bleibt ausgesetzt. Ein entsprechender Beschluss des Landgerichts Bochum aus dem August 2023 sei aus Sicht des Oberlandesgerichts (OLG) Hamm nicht zu beanstanden, teilte das OLG am Dienstag mit. Die Beschwerde der Staatsanwaltschaft Bochum gegen die Aussetzung sei unbegründet.
Verdienstorden und Zapfenstreich: Ehrung für Ex-Nato-Generalsekretär Stoltenberg
Deutschland hat den langjährigen Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg für seine Verdienste geehrt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnete den Norweger am Dienstag in seinem Berliner Amtssitz mit dem Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik aus. Am Abend sollte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) den früheren Nato-Generalsekretär mit einem Zapfenstreich im Berliner Verteidigungsministerium verabschieden.
Betrüger soll tausende Autos in zweistelligem Millionenwert verkauft haben
Ein mutmaßlicher Betrüger aus Spanien soll tausende Autos für insgesamt 30 Millionen Euro verkauft haben, ohne der Eigentümer zu sein. Er wurde am Montag am Flughafen von Frankfurt am Main festgenommen, wie die dortige Bundespolizeidirektion am Dienstag mitteilte. Spanische und italienische Behörden hatten den Mann mit internationalem Haftbefehl gesucht.
IWF senkt Wachstumserwartungen 2024 für Deutschland auf Null
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognose für Deutschland für das laufenden Jahr um weitere 0,2 Prozentpunkte abgesenkt. In seinem am Dienstag in Washington vorgestellten Jahresbericht geht der IWF nun von einem Nullwachstum der deutschen Volkswirtschaft aus. Für das kommende Jahr reduzierte er seine Prognose zudem deutlich um 0,5 Punkte auf 0,8 Prozent Wachstum.
Pilzvergiftung bei zwei Menschen in Sachsen - Polizei hilft bei Ursachensuche
Die Polizei in Sachsen hat einem Krankenhaus bei der Suche nach der Ursache für eine Pilzvergiftung geholfen. Zwei Menschen wurden durch die Pilze vergiftet, wie die Beamten am Dienstag in Chemnitz mitteilten. Die Patienten kamen am Montag mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus nach Zschopau. Ursache war ein Pilzgericht, das beide zuvor gegessen hatten. Allerdings konnten beide keine Angaben darüber machen, welche Pilze sie gegessen hatten.
Urteil: Widersprüchliche Angaben von Mandant erhöhen Aufwand von Verteidiger
Wer als Beschuldigter in einem Verfahren widersprüchliche Angaben macht, kann damit die Rechnung für den Aufwand seines Verteidigers erhöhen. Ein Beschuldigter erhält in einem aktuellen Fall nur gut die Hälfte des gezahlten Honorars zurück, wie das Oberlandesgericht Frankfurt am Main am Dienstag mitteilte. Demnach kann der Aufwand kann steigen, je mehr ein Beschuldigter die Aufklärung der Vorwürfe erschwert. (Az.: 2 U 86/23)
Erdogan bezeichnet verstorbenen Prediger Gülen und Anhänger als "Verräter"
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat den im US-Exil verstorbenen Prediger Fethullah Gülen und dessen Anhänger als "Verräter" bezeichnet. "Diese Verräter haben es dank derer, die sie beschützen, geschafft, der türkischen Justiz zu entkommen. Sie sind gegangen, ohne Rechenschaft für das Märtyterblut abzulegen", sagte Erdogan am Dienstag bei einer Fernsehansprache. "Aber sie werden es nicht schaffen, der göttlichen Justiz zu entkommmen", fügte er hinzu.
Freund über Musiala: "Schauen, wie lange es reichen wird"
Hinter der Belastbarkeit von Jamal Musiala steht trotz überstandenen Hüftproblemen offenbar noch ein kleines Fragezeichen. "Wir schauen mal, wie lange es reichen wird", sagte Sportdirektor Christoph Freund von Bayern München vor dem Champions-League-Kracher am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) beim FC Barcelona und ergänzte: "Er ist dabei, darüber sind wir sehr froh."