Letzte Nachrichten
Doppelpack Ache: FCK feiert Pflichtsieg im Aufstiegskampf
Der 1. FC Kaiserslautern hat mit einem ungefährdeten Pflichtsieg im engen Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga zurück in die Erfolgsspur gefunden. Eine Woche nach der deutlichen Topspiel-Pleite in Hamburg (0:3) setzten sich die Roten Teufel auf dem Betzenberg mit 3:0 (0:0) gegen den Tabellenletzten Jahn Regensburg durch und eroberten zumindest vorübergehend den zweiten Platz.
Streiks bei der Post: Verdi spricht von 27.000 Teilnehmenden in dieser Woche
Die Gewerkschaft Verdi hat sich mit der Bilanz der Warnstreiks in dieser Woche bei der Deutschen Post zufrieden gezeigt. Von Dienstagabend bis Samstagnachmittag hätten sich bundesweit rund 27.000 Beschäftigte in den Paket- und Briefzentren sowie in der Zustellung an dem Ausstand beteiligt, teilte Verdi am Samstag mit. "Die hohe Beteiligung an den Warnstreiks ist ein starkes Zeichen an die Arbeitgeber, dass die Beschäftigten deutlich mehr erwarten", erklärte Verhandlungsführerin Andrea Kocsis.
Vatikan: Papst verbringt nach Atemkrise "ruhige Nacht"
Nach seiner erneuten schweren Atemkrise hat Papst Franziskus die vergangene Nacht ohne weitere Komplikationen verbracht. Das Oberhaupt der Katholischen Kirche habe eine "ruhige Nacht" hinter sich und ruhe sich nun aus, teilte der Vatikan am Samstag mit. Am Freitag hatte der an einer Lungenentzündung erkrankte 88-Jährige zum wiederholten Male einen Anfall von Atemnot erlitten.
Positive Stimmung nach ersten Sondierungen zwischen Union und SPD
Nach den ersten Sondierungen von Union und SPD über die mögliche Bildung einer Bundesregierung haben sich Teilnehmende positiv über die Gespräche geäußert. CSU-Chef Markus Söder lobte die SPD als verlässliche "Kraft gegen rechts", SPD-Bundesvize Achim Post sprach von "sehr offenen, ehrlichen und konstruktiven Gesprächen". Unterdessen gab es Forderungen nach mehr Tempo bei der Regierungsbildung sowie einer stärkeren Beteiligung von Frauen an den Sondierungen.
Snowboardcross: Ulbricht gewinnt Weltcup in der Türkei
Leon Ulbricht hat den deutschen Snowboardcrossern den ersten Saisonsieg beschert. Einen Monat vor dem WM-Rennen in St. Moritz/Schweiz gewann der zweimalige Junioren-Weltmeister den Weltcup im türkischen Erzerum. "Es ist wunderbar", sagte Ulbricht, "ich habe das nicht erwartet, weil es in der Qualifikation nicht so gut gelaufen ist. Ich bin super happy."
Kombinierer Schmid Dritter nach dem Springen
Die deutschen Kombinierer kämpfen bei der Nordischen Ski-WM in Trondheim einen Tag nach der Silbermedaille mit dem Mixed-Team um Gold im Einzel von der Normalschanze. Vizeweltmeister Julian Schmid liegt nach einem Sprung auf 102,0 m auf dem dritten Platz und geht mit zwölf Sekunden Rückstand auf Norwegens Rekordweltmeister Jarl Magnus Riiber (103,5 m) in den Skilanglauf über 7,5 km ab 16.00 Uhr (ZDF und Eurosport).
Nach Eklat im Weißen Haus: Hofreiter fordert Notlagenbeschluss im Bundestag
Nach der Eskalation eines Gesprächs zwischen der US-Führung und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat der Grünen-Politiker Anton Hofreiter gefordert, dass der Bundestag rasch eine Notlage erklärt. "Die USA sind mit Trump nicht mehr der Verbündete Europas", sagte er am Samstag den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). "Das muss seit der Schmierenkomödie im Weißen Haus allen in Deutschland und Europa klar sein."
Fassungslosigkeit nach Eklat im Weißen Haus - Europäische Verbündete stützen Selenskyj
Der beispiellose Eklat im Weißen Haus zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat bei den europäischen Verbündeten der Ukraine Fassungslosigkeit ausgelöst. Zahlreiche Regierungen bekundeten Selenskyj in der Nacht zum Samstag ihre Solidarität, nachdem dieser vor der Weltöffentlichkeit von Trump zurechtgewiesen und wegen angeblicher Respektlosigkeit getadelt wurde. Während die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erklärte, angesichts des Verhaltens der US-Führung brauche die freie Welt nun einen neuen Anführer, herrschte im Kreml in Moskau Genugtuung.
Aicher holt ersten Weltcupsieg
Skirennläuferin Emma Aicher ist bei der zweiten Abfahrt im norwegischen Kvitfjell zu ihrem ersten Sieg im Weltcup gerast. Die 21 Jahre alte deutsche Hoffnungsträgerin gewann auf der Olympiapiste von 1994 mit 0,03 Sekunden Vorsprung vor Lauren Macuga aus den USA. Rang drei belegte Cornelia Hütter aus Österreich (+0,19 Sekunden) hinter der Aicher am Vortag als Zweite erstmals in ihrer Karriere auf das Podest im Weltcup gefahren war.
CDU-Außenpolitiker Hardt: Bei Putin werden die Sektkorken geknallt haben
Der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt hat den Eklat bei einem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus als "strategischen Fehler" der US-Führung gewertet. Er sei "entsetzt" und die Regierung in Washington müsse sich fragen lassen, wie das auf Kreml-Chef Wladimir Putin gewirkt habe, sagte Hardt am Samstagmorgen dem Deutschlandfunk. "Da werden die Sektkorken geknallt haben gestern Abend", sagte er mit Blick auf den Kreml.
"FAS": Mehrere SPD-Abweichler bei möglicher Wahl von Merz zum Bundeskanzler
In den Reihen der SPD gibt es einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" zufolge derzeit mindestens acht Abgeordnete, die CDU-Chef Friedrich Merz nicht zum Kanzler wählen würden. Das ist das Ergebnis einer Abfrage unter allen 120 Mitgliedern der neuen SPD-Fraktion, wie die Zeitung berichtete. Demnach gibt es vier Abgeordnete, die grundsätzliche Bedenken gegen Merz haben.
Skiathlon ohne Hennig - Carl als Trumpf
Langlauf-Olympiasiegerin Katharina Hennig verzichtet bei der Nordisch-WM in Trondheim auf den Skiathlon am Sonntag und wird ihr erstes Rennen bei den Titelkämpfen in Norwegen erst am Dienstag über 10 km bestreiten. Dies teilte DSV-Cheftrainer Peter Schlickenrieder mit.
PKK verkündet nach Aufruf Öcalans Waffenruhe mit der Türkei
Zwei Tage nach dem Aufruf des inhaftierten Kurdenführers Abdullah Öcalan hat die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) am Samstag eine sofortige Waffenruhe mit der Türkei verkündet. "Um den Weg freizumachen für die Umsetzung des Aufrufs des PKK-Anführers Apo zum Frieden und einer demokratischen Gesellschaft, erklären wir ab heute eine Waffenruhe", teilte die PKK nach Angaben der ihr nahestehenden Nachrichtenagentur ANF unter Verwendung des von Öcalans Anhängern häufig für ihn genutzten kurdischen Wortes für "Onkel" mit.
Grüne und FDP zu Eklat im Weißen Haus: Beschämend und unvorstellbar
Nach dem Eklat bei einem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus haben sich Grüne und FDP bestürzt gezeigt und der Ukraine ihre Solidarität versichert. "Es ist beschämend, wie Donald Trump seinen Amtskollegen Selenskyj vor laufender Kamera vorführt und bewusst den Angegriffenen mit dem Aggressor vertauscht", sagte Grünen-Chef Felix Banaszak den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag.
Infantino verteidigt gutes Verhältnis zu Trump
FIFA-Boss Gianni Infantino hat die Bedeutung eines guten Verhältnisses zu US-Präsident Donald Trump betont und zugleich eine Rückkehr Russlands in den Welt-Fußball in Aussicht gestellt. "Ich denke, es ist für den Erfolg einer Weltmeisterschaft absolut entscheidend, eine enge Beziehung zum Präsidenten zu haben", sagte Infantino nach seiner Anreise zur Generalversammlung des International Football Association Board (IFAB) in Belfast.
"Elend pur": Bach schimpft über Reform der Bundesjugendspiele
Laut IOC-Präsident Thomas Bach leide die Leistungsbereitschaft in Deutschland unter der Reform der Bundesjugendspiele für die 3. und 4. Schulklassen. "Dass der Wettkampf in Grundschulen jetzt abgeschafft wurde, ist Elend pur", sagte Bach der Bild-Zeitung: "Es widerspricht allem, wofür der Sport und eine Gesellschaft stehen."
Nach Aufruf Öcalans: PKK verkündet Waffenruhe mit der Türkei
Die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) hat am Samstag eine Waffenruhe mit der Türkei verkündet. "Um den Weg freizumachen für die Umsetzung des Aufrufs des PKK-Anführers Apo zum Frieden und einer demokratischen Gesellschaft, erklären wir ab heute eine Waffenruhe", teilte die PKK nach Angaben der ihr nahestehenden Nachrichtenagentur ANF mit. "Wir sind mit dem Inhalt des Aufrufs einverstanden und sagen, dass wir ihn befolgen und umsetzen werden", erklärte das Exekutivkomitee der PKK demnach.
Söder lobt SPD: "Schon immer staatstragende und verlässliche Kraft gegen rechts"
Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder hat sich zum Auftakt der Sondierungsgespräche von Union und SPD positiv über die SPD als möglichen Koalitionspartner gezeigt. "Das hohe Wahlergebnis der AfD ist vielleicht der letzte Warnschuss für unsere Demokratie", sagte Merz der "Welt am Sonntag" laut Vorabmeldung vom Samstag. "Die SPD war schon immer eine staatstragende und verlässliche Kraft gegen rechts – insbesondere in der Zeit der Weimarer Republik."
Trotz Eklats mit Trump hofft Selenskyj weiter auf bessere Beziehungen zu den USA
Trotz des beispiellosen Eklats bei seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus will der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Hoffnung auf bessere Beziehungen zu den USA nicht aufgeben. "Natürlich" sei das Verhältnis zwischen Washington und Kiew noch zu retten, sagte der ukrainische Staatschef am Freitag (Ortszeit) in einem Interview mit dem Sender Fox News. Während sich zahlreiche westliche Verbündete nach dem eskalierten Schlagabtausch klar hinter Selenskyj stellten, forderte US-Außenminister Rubio den ukrainischen Staatschef auf, sich bei Trump zu entschuldigen.
Serie reißt: Pistons verlieren mit Schröder
Die Erfolgsserie der Detroit Pistons in der NBA ist gerissen. Bei der Rückkehr des deutschen Basketball-Weltmeisters Dennis Schröder verlor das Team aus "Motown" gegen die Denver Nuggets 119:134. Zuvor hatten die Pistons acht Siege aneinandergereiht. Schröder kam in 24 Minuten auf acht Punkte, sechs Rebounds und sieben Assists, der 31 Jahre alte Spielmacher hatte zuletzt ein Spiel verpasst.
"Geschenke verteilt": Der VfB rutscht ab
Die Anhänger des VfB Stuttgart sangen trotzig "Wir hol'n den Pokal", nach der dritten Heimniederlage nacheinander gab es außerdem aufmunternden Applaus. Doch Grund zur Heiterkeit gab es tatsächlich nicht, denn: Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß droht nach dem 1:3 (1:1) gegen den FC Bayern den Anschluss an die Europapokalplätze zu verlieren.
Kerber warnt: "Loch" im deutschen Frauen-Tennis droht
Die dreimalige Grand-Slam-Siegerin Angelique Kerber hat die Erwartungen an das deutsche Frauen-Tennis gedämpft und um Geduld geworben. Man müsse "ein bisschen die Zeit vergehen lassen, weil ich ganz genau weiß, dass wir wirklich sehr, sehr gute junge Talente haben", sagte die 37-Jährige im Interview mit RTL/ntv. Nach der "extrem starken" Generation mit ihr, Andrea Petkovic, Sabine Lisicki oder Julia Görges sei es aber "klar, dass irgendwann ein Loch droht, und da kommen wir so langsam hin".
Bald ein Fünfkampf? Stella glaubt an Spannung in der Formel 1
Der Traditionsrennstall McLaren hat aus dem jahrelangen Dreikampf an der Spitze der Formel 1 einen Vierkampf gemacht. Teamchef Andrea Stella glaubt allerdings, dass in der neuen Saison ganz vorne sogar noch mehr Betrieb herrschen könnte - zumindest im Qualifying.
Poker mit Kimmich: Eberl bleibt zuversichtlich
Sportvorstand Max Eberl ist weiter zuversichtlich, dass Joshua Kimmich seinen Vertrag bei FC Bayern verlängern wird. "Ich bin nicht skeptisch", betonte er nach dem 3:1 (1:1) der Münchner beim VfB Stuttgart auf die Frage, wie er die Verhandlungssituation einschätze. Die Vereinbarung mit Kimmich, der unter Trainer Vincent Kompany eine starke Saison spielt, läuft im Juni aus.
Die Sport-Höhepunkte am Samstag, 1. März
FUSSBALL: Meister Leverkusen in Frankfurt gefordert
Finale des deutschen Vorentscheids zum Eurovision Song Contest
Weniger als drei Monate vor dem Finale des Eurovision Song Contest (ESC) entscheidet das Fernsehpublikum am Samstagabend über den deutschen Starter (20.15 Uhr). In der Finalshow des Vorentscheids in der ARD wird eine Jury um Entertainer Stefan Raab aus den verbliebenen neun Kandidaten zunächst fünf auswählen. Das Publikum wird dann aus diesen fünf per Televoting, Onlinevoting oder SMS den deutschen ESC-Teilnehmenden küren.
Polizei: Hollywoodstar Gene Hackman bei Fund wahrscheinlich schon tagelang tot
Hollywoodstar Gene Hackman ist zum Zeitpunkt der Entdeckung seiner Leiche vermutlich bereits seit zehn Tagen tot gewesen. Eine erste Untersuchung von Hackmans Herzschrittmacher habe ergeben, dass "seine letzte Aktivität am 17. Februar aufgezeichnet wurde", sagte der Sheriff des Landkreises Santa Fe, Adan Mendoza, am Freitag (Ortszeit) vor Journalisten. Ihm zufolge ist es sehr wahrscheinlich, dass dies "der letzte Tag im Leben" des Oscar-Preisträgers gewesen sei.
Interview: Selenskyj lehnt Entschuldigung für Eklat mit Trump ab
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat es abgelehnt, sich für den Eklat mit US-Präsident Donald Trump zu entschuldigen. "Ich denke, wir müssen sehr offen und sehr ehrlich sein, und ich bin nicht sicher, dass wir etwas Schlimmes getan haben", sagte Selenskyj am Freitag im Interview mit dem Sender Fox News auf die Frage, ob er sich bei Trump entschuldigen wolle.
Jacques Audiard mit Filmpreis César als bester Regisseur ausgezeichnet
Der französische Filmemacher Jacques Audiard ist mit dem französischen Filmpreis César als bester Regisseur ausgezeichnet worden. Audiard erhielt die Auszeichnung am Freitagabend in Paris für seinen erfolgreichen Musical-Thriller "Emilia Pérez". Der in zwölf Kategorien nominierte Film, der auch als heißer Oscar-Anwärter gilt, räumte in Paris insgesamt sieben Auszeichnungen ab, darunter neben dem César für die beste Regie auch den Preis für den besten Film.
Meloni nach Eklat im Weißen Haus für sofortigen Gipfel zwischen USA und Europa
Nach dem Eklat im Weißen Haus hat die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni einen sofortigen Gipfel zwischen den USA, Europa und Verbündeten zur Ukraine gefordert. Dies sei nötig, "um offen darüber zu sprechen, wie wir die großen Herausforderungen von heute bewältigen wollen, angefangen bei der Ukraine, die wir in den vergangenen Jahren gemeinsam verteidigt haben", erklärte Meloni am Freitagabend. "Das ist der Vorschlag, den Italien seinen Partnern in den nächsten Stunden unterbreiten will."
Duplantis verbessert Stabhochsprung-Weltrekord auf 6,27 m
Stabhochsprung-Dominator Armand Duplantis hat seinen eigenen Weltrekord erneut verbessert. Der Olympiasieger übersprang am Freitag beim All Star Perche Vault im französischen Clermont-Ferrand 6,27 m und steigerte seine bisherige Bestmarke um einen Zentimeter. Es ist der insgesamt elfte Weltrekord des schwedischen Überfliegers.
Generalprobe geglückt: Bayern marschiert weiter
Die Generalprobe ist geglückt: Der FC Bayern hat fünf Tage vor dem Hinspiel im Achtelfinale der Champions League gegen Bayer Leverkusen einen weiteren Schritt zu seiner 34. Meisterschaft gemacht. Durch einen Treffer von Leon Goretzka (64.) gewannen die Münchner beim kriselnden VfB Stuttgart 3:1 (1:1), offenbarten ohne Mitwirkung des verletzten Joshua Kimmich aber auch Schwächen.